Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Women's Policy Agencies and Institutional Architecture in Comparison : Building Blocks for Equal Gender Relations

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Scheidegger, Christine

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


28.09.1978

Geburtsort



Matrikelnummer


99112401

Schlagwörter (GND)


Frauenpolitik; Gleichstellungspolitik; Frauenbewegung; Geschlechterforschung; Internationaler Vergleich; Geschichte 2007-2010

DDC (Dewey Decimal Classification)


Politik - 320

Freie Stichwörter (deutsch)


Frauenstellen; Gleichstellungsstellen; Gleichstellungsarchitektur; Institution

Freie Stichwörter (englisch)


State feminism; diffusion literature; institutional architecture; comparative politics; equality architecture; women's policy agency; global governance

Kurzfassung


Diese Dissertation untersucht Gleichstellungsstellen und Gleichstellungsarchitekturen als besondere Strukturen innerhalb des Staates und der staatlichen Verwaltung. Alle Gleichstellungsstellen eines Staates bilden zusammen dessen Gleichstellungsarchitektur. Diese ist auf die Förderung von Frauenermächtigung und Gleichstellung ausgerichtet. Von anderen auch Frauenpolitikmachinerie genannt. Diese staatlichen Strukturen sind Bausteine für gleichberechtigte Geschlechterbeziehungen, so meine These. Diese neuen Institutionen sind bedeutsam für Vergleichende Politikwissenschaften, Diffusions- und Staatsfeminismusforschung. Die Forschungsfragen beziehen sich auf die Variation von Gleichstellungsstellen und -architekturen und die Erklärung der Letzteren. Der globale Vergleich umfasst die gegenwärtige Situation (2007-2010) für 151 Staaten.

Die Dissertation verfolgt einen integrierten mixed-methods Ansatz. Die induktive Sekundäranalyse von Querschnittsdaten in Textform liefert eine neue Definition von Gleichstellungsstelle, eine Klassifikation und zwei Typologien. Die Umfragedaten von der UN Division for the Advancement of Women geben die staatliche Wahrnehmung von Gleichstellungsstellen wider. Informationen zu existierenden Einheiten wurden in einem nicht-linearen Theoretisierungsprozess qualitativ verarbeitet. Dazu wurde zwischen dem Kodieren von Einheiten, der Konzeptualisierung von relevanten Dimensionen und Einheiten und der Entwicklung von graphischen Darstellungsformen iteriert. Das Testen von Hypothesen mit aggregierten Daten diente der Erklärung der Variation. Eine Hypothese wurde auf einer Weltkarte visuell getestet.

Die weiterentwickelte Klassifikation von Arten von Gleichstellungsstellen unterscheidet diese nach Ansiedlung und Einsatzbereich innerhalb des Staates oder der staatlichen Verwaltung (Kapitel 1-2, und 5). Gegenwärtig setzen Staaten weltweit eine breite Palette an Formen von Gleichstellungsstellen (Kapitel 7) und Typen von Gleichstellungsarchitekturen (Kapitel 8) ein. Die Analyse zeigt die Beschränkung der spezifischen Handlungspotentiale einzelner Länder. Die Varianz von Gleichstellungsarchitekturen ist durch die getesteten Hypothesen teilweise erklärbar (Kapitel 3 und 9). Die spezifischen Handlungspotentiale einzelner Staaten sind in Bezug auf Arten, Typen, Niveaus und Länder geprägt von Heterogenität. Diese Heterogenität wird in einem dreidimensionalen Körper dargestellt.

Kurzfassung (englisch)


This dissertation analyses women's policy agencies (WPAs) and their institutional architecture within different states. In other research often referred to as women's policy machineries, the institutional architecture encompasses the combination of all WPAs per state designated to promote women's empowerment and gender equality. They are the building blocks for equal gender relations. These new institutions and state infrastructures are of interest for comparative research, diffusion literature and state feminism. My research questions focus on the peculiarities of WPAs and institutional architecture and the explanation of the later. The global comparison covers the current situation (2007-2010) in 151 states worldwide. I tested the characterisation of WPAs developed by Berkovitch as standard features of modern statehood.

The dissertation employed an integrated mixed-methods approach. An inductive, secondary analysis of cross-sectional text data supplied a new definition of WPAs, a new classification system and two typologies. States perceptions of WPAs were derived from UN DAW survey data. Information on existing entities was processed qualitatively by iterating through coding entities, conceptualizing relevant dimensions and entities, and developing graphical representations in a non-linear way of theorizing. Hypotheses testing using aggregated data explained variations of institutional architecture. One hypothesis was tested visually on a world map.

The newly developed classification of WPA forms distinguishes WPAs by setting and scope of action (Chapter 1-2, and 5). States currently employ a wide range of WPAs forms (Chapter 7) and have created varying institutional architecture worldwide (Chapter 6 and 8). However, specific state capability remains limited presently. My tested hypotheses explain the variety of institutional architecture found in part (Chapter 3 and 9). The recurrent attribute of present-day specific state capability is heterogeneity, which is found in WPA forms, types of institutional architecture, and countries involved. The depiction of all 151 states is made tangible using a 3D-model visualising institutional complexity.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Caramani, Daniele (Prof. PhD)

Korreferent/Korreferentin


Sauer, Birgit (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee


Prügl, Elisabeth (Prof. PhD)

Fachgebiet


International Affairs and Political Economy (DIA)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


17.02.2014

Erstellungsjahr (yyyy)


2013

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4238

Quelle


PDF

PDF-File


dis4238.pdf

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letzte Änderung: 03/18/2014 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]