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Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


ja

Titel


Alignment of interests of fund investors and fund managers in private equity

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Demaria, Cyril

Unter Mitarbeit von



Geburtsdatum


30.10.1975

Geburtsort



Matrikelnummer


09601873

Schlagwörter (GND)


Private Equity; Führungskraft; Investor

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Manager

Freie Stichwörter (englisch)


Alignment of interests; general partner; limited partner; private equity; funds

Kurzfassung


Diese Dissertation untersucht, wie Investoren in Private Equity (Teilhaber mit beschränkter Haftung, Limited Partners, LPs) die Lücke zwischen ihren Erwartungen und dem tatsächlich vom Fonds Manager (Komplementär, General Partner, GPs) erhaltenen Gegenwert schliessen können. Drei akademische Artikel brechen diese Frage in drei Forschungsfragen auf:

i) Was passiert, wenn LPs explizite und implizite Ziele haben, die im Wiederspruch stehen, wenn sie in Private Equity (PE) Fonds investieren?

ii) Welche Performance generieren GPs und was verdienen LPs effektiv?

iii) Wie können LPs Renditen besser verstehen und prognostizieren, um aktiv zu entscheiden, ob sie ihren PE Anteil halten oder verkaufen sollen?

Das erste Teil der Dissertation untersucht anhand vom Beispiel Amerikanischer Minderheits-Beteiligungen (US MBE_PE) finanzielle und soziale Ziele in Private Equity die im Widerspruch zueinander stehen. Die finanziellen und sozialen Ziele von US MBE-PE stehen tatsächlich im Konflikt zueinander. Da die sozialen Ziele nicht explizit formuliert sind, überwiegt die Suche nach finanzieller Rendite. Indem GPs soziale Renditen anstreben, opfern sie jedoch die Maximierung der finanziellen Renditen.

Die Erkenntnisse gelten für US MBE-PE und beschränken somit die Generalisierung der Schlussfolgerungen. Jedoch zeigt das Beispiel von US MBE-PE, dass die Suche von LPs nach finanziellen Renditen sogar in dieser spezifischen PE Domäne vorherrscht.

Der zweite Teil geht dieser Frage auf den Grund, ob diese Renditen schlussendlich den LPs zugute kommen. Während vordergründig den Interessen von LPs genüge geleistet wird, haben GPs ein klares Interesse, die Interessen von LPs im Zwiespalt zu halten um ihren eigenen Profit zu maximieren. Die von GPs generierten Renditen haben nach wie vor Signalwirkung (und sollen Rückschlüsse über die Qualität eines GPs erlauben und somit bei der Beschaffung weiterer Finanzmittel behilflich sein). Die Lücke in der Abstimmung der Interessen wird offensichtlich bei einem genaueren Blick auf Netto- und Brutto-Renditen sowie der Aufteilung der Erträge.

Wir schliessen, dass GPs im Durchschnitt den Löwenanteil der Profite erhalten. LPs erhalten bestenfalls einen beschränkten Anteil an der positiven Preisentwicklung. Wie können LPs diesen Status Quo in Frage stellen? LPs können nur zu einem sehr limitierten Grad die Konditionen für das Limited Partnership Agreement (LPA) aushandeln. Loyalität wird nicht ausreichend durch zufriedenstellende Renditen belohnt (wie das zweite Dokument aufzeigt).

Der dritte Teil der Dissertation zeigt auf, dass LPs die PE-Fonds Performance analysieren müssen, um frühzeitig zu erkennen, um ein Fonds in die Kategorie der schlecht performenden Fonds fällt. Wir schliessen, dass die J-Kurve eines PE-Fonds (zu einem bestimmten Grad) als Vorhersageinstrument für zukünftige Performance beigezogen werden kann. Mit dieser Information können LPs den Überblick über ihre PE-Performance erhalten und somit ihre Erwartungen in Bezug auf die Erträge ihrer PE Investitionen formen.

Damit ist ein erster Schritt erreicht auf dem langen Weg zu einer Angleichung der Interessen zwischen Investoren (LPs) und Private Equity Fonds Managern (GPs). Unsere Beschreibung der Private Equity Charakteristiken in diesen drei Dokumenten bilden die Basis für einen nachfolgenden Prozess, diese Interessen aufeinander besser aufeinander abzustimmen.

Kurzfassung (englisch)


This dissertation aims at assessing: how investors in private equity (LPs) can bridge the gap between their expectations and what they actually get from fund managers (GPs)? Three original academic articles break down this question into three research questions:

i) What happens when LPs have conflicting explicit and implicit targets while investing in private equity (PE) funds?

ii) What performance do GPs generate and what do LPs effectively earn?

iii) How can LPs better understand and forecast returns to actively decide to hold or sell their PE holdings?

The first paper explores conflicting financial and social aims in PE through the specific case of American minority-owned businesses and enterprises (MBE). US MBE-PE has conflicting social and financial goals. As the social ones are not explicitly formulated, the search for financial returns prevail. However, by aiming at some social returns, GPs sacrifice the maximisation of financial ones.

The findings apply to US MBE-PE, and thus limit the generalisation of the conclusions. However, US MBE-PE illustrates of the fact that the search of financial returns prevail even for LPs investing in this specific domain of PE.

Do LPs get these financial returns? The second paper explores the question. While officially serving the interests of LPs, GPs have a clear interests to keep the interests of LPs divided to maximise their own profit. GPs still have to provide returns to LPs for "signalling" purpose (a proxy assertion of GP quality for further fund raising). The gap in the alignment of interests appears in analysing net and gross returns, and the split of the proceeds.

We conclude that, on average, GPs get the lion's share of the profits and LPs get, at best, a limited upside. How can LPs act to challenge this status quo? LPs can only marginally negotiate the terms of limited partnership agreements (LPAs). Loyalty is not be rewarded by satisfying returns (as the second paper demonstrates).

The third paper demonstrates that to be more proactive, LPs need to analyse PEF performances and identify early if a fund belongs to a category of low performers. We conclude PEF J-Curves can be used (to a certain extent) as a predictor of future performance. With this information, LPs can get the "big picture" of their PE performance and thus can shape their expectations in terms of proceeds from their PE in-vestments.

Thereby, a first step is achieved on the long road towards an alignment of interests between LPs and GPs. Our description of the PE characteristics in these three papers are the foundation for a subsequent building process to align these interests.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Grüner, Andreas (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Hilb, Martin (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Betriebswirtschaftslehre (PMA)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


14.09.2015

Erstellungsjahr (yyyy)


2015

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4398

Quelle



PDF-File


dis4398.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 08/24/2015 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]