Metadaten







Promotionsordnung


PromO94

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Auswanderung aus Hocheinkommensländern

Titel (englisch)


Emigration from High-Income Countries

Autor/Autorin


Höppli, Thomas

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


17.03.1980

Geburtsort



Matrikelnummer


00641076

Schlagwörter (GND)


Industriestaaten; Auswanderung; Ökonometrisches Modell

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Standortattraktivität; Netzwerke; Wirtschaftspolitik

Freie Stichwörter (englisch)


Emigration; brain drain; economic policy; location attractiveness; networks

Kurzfassung


Zahlreiche empirische Studien und ökonomische Theorien befassen sich mit den Migrationsflüssen aus ärmeren Ländern in Hocheinkommensländer, einer Migrationsrichtung, welche intuitiv gut nachvollziehbar ist. Forschungsarbeiten über die Auswanderung aus Hocheinkommensländern sind hingegen selten. Zugleich sind die Ursachen weniger offensichtlich. Trotz scheinbar guten Lebens- und Arbeitsbedingungen haben einige Hocheinkommensländer eine erstaunlich hohe jährliche Emigration zu verzeichnen. Einige dieser Länder weisen ausserdem beachtliche Emigrantenbestände auf (z.B. leben über 10% der Schweizer Bürger im Ausland), worunter sich auch viele Hochqualifizierte befinden.

Es stellen sich die Fragen, welche Determinanten für die Auswanderung aus Hocheinkommensländern verantwortlich sind, welche Personen am ehesten zu einer Emigration neigen und zudem welche Folgen die Emigration hat. Die Dissertation sucht nach theoretischen wie auch empirischen Antworten auf diese Fragen. Für die empirische Untersuchung der Auswanderung aus Hocheinkommensländern wurde ein neuartiger internationaler Paneldatensatz geschaffen. Nach der internationalen Analyse wird der Fokus im Sinne einer Fallstudie auf die Schweiz gerichtet. Neben einer deskriptiven Analyse des Einflusses verschiedener demographischer Charakteristika auf das Emigrationsverhalten wird die empirische Untersuchung über die Ursachen der Emigration aus der Schweiz mit Hilfe von Zeitreihenanalysen komplementiert.

In einem weiteren Schritt werden die möglichen Folgen der Emigration aus der Schweiz in Form eines Braindrains erörtert. Ausgehend von den im empirischen Teil der Arbeit erzielten Resultaten sowie von der Braindrain-Literatur werden zudem Massnahmen diskutiert, um die negativen Auswirkungen eines Braindrains zu vermeiden. Darüber hinaus wird die Idee eines globalen Netzwerks vorgestellt, welches die Nutzung des Humankapitals des verhältnismässig grossen Emigrantenbestandes im Ausland für die Schweizer Volkswirtschaft ermöglichen könnte.

Kurzfassung (englisch)


Numerous empirical studies and economic theories have focused on migration flows from low-income to high-income countries, a direction which is intuitively comprehensible. Little research, however, has addressed emigration from high-income countries, whose reasons are less straightforward to fathom. Despite seemingly good living and working conditions, some high-income countries feature a surprisingly high annual emigration. Similarly, some of these countries have considerable expatriate populations (e.g. approximately 10 percent of all Swiss citizens live abroad), some of which comprise a fair share of highly skilled people.

The questions arise as to which factors cause people to emigrate from high-income countries, which people are particularly prone to emigration and what economic consequences this emigration entails. This dissertation tries to shed light on these questions both in a theoretical and in an empirical way. A novel international panel data set facilitates an empirical analysis of the determinants of the emigration from high-income countries. The focus will subsequently be shifted to the case of Switzerland. After an empirical investigation of the influence of demographic characteristics on emigration behaviour, time series data will be used to complement the empirical analysis of the causes of emigration.

Finally, the potential consequences of this emigration from Switzerland in the form of a "brain drain" will be addressed. Based on the results obtained in the empirical part of this dissertation and the "brain drain" literature, possible measures will be suggested to counteract the potentially harmful effects of a "brain drain". Furthermore, the idea of a global network to tap the skills of the large expatriate population will be put forward.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Jaeger, Franz (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Bütler, Monika (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


20.09.2010

Erstellungsjahr (yyyy)


2010

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3772

Quelle



PDF-File


dis3772.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 06/07/2012 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]