Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


ja

Titel


Knowledge Communication among Science and Practice : Empirical Studies from two Perspectives

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Bischof, Nicole

Unter Mitarbeit von



Geburtsdatum


01.01.1976

Geburtsort


Berlin

Matrikelnummer


09618828

Schlagwörter (GND)


Wissensmanagement; Kommunikation

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Praxistheorie; Wissenskommunikation

Freie Stichwörter (englisch)


Knowledge management; practice-based theory; knowledge communication

Kurzfassung


Wissen spielt eine entscheidende Rolle in Organisationen und Management, und seine Kommunikation ist dabei eine Schlüsselkompetenz. Dabei ist "Wissen über etwas" nicht nur als Ressource und Wettbewerbsfähigkeit extrem bedeutend, sondern auch der soziale Prozess von "etwas wissen" (Wissen als Verb) ist sehr relevant für unser heutiges Arbeitsleben. anders ausgedrückt, Wissen in Organisationen zu managen ist eine Seite der Medaille, wissend zu handeln, so dass Erfahrungen und Erlebnisse geteilt werden können, ist die andere Seite der Medaille.
Die Motivation für diese Dissertation ist begründet in einem grossen Interesse an den praktischen Phänomenen rund um "Wissen" als Subjekt und "wissen" als Tätigkeit. Warum können gemeinschaftlich erarbeitet Konzepte nicht implementiert werden? Warum würde ein Publikum nicht verstehen oder umsetzen, was ihm präsentiert wird? Diese und andere Probleme tauchen häufig auf, wenn unterschiedliche Personengruppen wie z.B. Forscher und Praktiker zusammen kommen. Wissenskommunikation scheint in diesem Zusammenhang ein essentieller Mechanismus zu sein. Daher fokussiert diese Dissertation auf empirische Untersuchungen zu Problemen und Lösungen von Wissenskommunikation zwischen Forschung und Praxis in Organisationen. Diesem Gesamtthema folgend besteht die Dissertation aus den folgenden drei Studien. Die erste Studie beschäftigt sich mit dem Thema "Klarheit" in der Wissenskommunikation als eine Qualitätsverbesserung. Die zweite Studie untersucht Wissenskommunikation in einer Community of Practice und verwendet dabei ein qualitatives Forschungsdesign. Und die dritte Studie fokussiert auf Wissenskommunikation in qualitativen Interviews mit Unterstützung von Visualisierungen. Vorgängig zu den empirischen Studien, werden die beiden Perspektiven, die hier als die zwei Seiten einer Medaille vorgestellt wurden, in einem Literaturkapitel beleuchtet.
Diese Dissertation leistet damit einen angewandten Managementbeitrag um die Qualität von Wissenskommunikation durch Klarheit zu erhöhen. Ein zweiter Forschungsbeitrag besteht darin, dass ein tiefgründiges Verständnis der praktizierten Wissenskommunikation in einer Community of Practice erlangt wird. Dabei wird auch die Rolle der Akteure, der Einfluss von Objekten und die Einstellungen gegenüber strategischem Wandel untersucht. Dieses Verständnis ist eine Voraussetzung um die Zusammenarbeit in der Praxis zu unterstützen. Ein dritter Beitrag ist die Darstellung von Wahrnehmungsmustern von strategischem Wandel in einer Community of Practice, sowie Vorschläge zu deren Antizipation. Schliesslich leistet diese Arbeit einen methodischen Beitrag indem eine Methode zur Nutzung von Visualisierungen in qualitativen Interviews als eine art von Wissenskommunikation vorgeschlagen wird. Eine detaillierte Diskussion der Beiträge, insbesondere von Schlussfolgerungen für die Praxis, ist am Ende der Dissertation zu finden.
Obwohl diese Dissertation den Fokus weit öffnet und Probleme der Wissenskommunikation von zwei Seiten beleuchtet, gibt es viele weitere Forschungsfelder zu untersuchen, wie zum Beispiel der Einfluss von sozialer Identität oder Machtstrukturen, beides Themen, die eng mit "Wissen" und "wissen" verknüpft sind.

Kurzfassung (englisch)


Knowledge plays a vital role in organizations and management and its communication is a key competence. But it is not only "knowledge about something" as a resource and capability for competitive advantage that is so important, it is also the social process of "knowing" which is of high relevance in modern working life. In other words, managing knowledge in organizations is one side of the coin, and work with it in practice, acting knowledgably so that insights, experiences and understanding can be shared, is the other side of the coin.
The motivation for the thesis at hand was a deep interest in phenomena of operational practice, which centers around knowledge and knowing. Why would a collaboratively elaborated concept not be implemented? Why would an audience not notice or even apply, what has been presented to them? Knowledge communication seems to be an essential mechanism in this realm. and quite often the problem arises if contrary people like researchers and practitioners converge. therefore, this dissertation is focused on empirical investigations on problems and solutions of knowledge communication among science and practice in organizational settings. Under this umbrella, three studies constitute this dissertation and will be mentioned below. Prior to these empirical studies, a literature review sheds light on the two different theoretical perspectives, here introduced as both sides of a coin.
Study one focusses on the issue of clarity in knowledge communication as an improvement of quality. Study two investigates on knowledge communication in a community of practice using a qualitative design. And study three is focused on knowledge communication in interviewing facilitated by visualizations. The contribution of this dissertation is thus a managerial approach to improve the quality of knowledge communication by applying the concept of clarity. Secondly, a thorough understanding of the praxis of knowledge communication in a community of practice including actors, artefacts and attitudes (e.g. towards strategic change) is suggested. Such a deep understanding is prerequisite to enable collaboration in practice. A third contribution are patterns of perception of strategic change in a community of practice and recommendations for their antizipation. Finally, a method to use visualizations in qualitative interviewing as a form of knowledge communication is provided. A detailed discussion of practical implications can be found in the final chapter of this dissertation.
Eventhough this dissertation has opened the focus by taking two perspectives to investigate on knowledge communication, there are still topics ahead for future research, such as topics of identity and power, both concepts are closely connected to knowledge and knowing.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Eppler, Martin J. (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Kienzholz, Hans (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Betriebswirtschaftslehre (PMA)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


16.09.2013

Erstellungsjahr (yyyy)


2013

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4136

Quelle



PDF-File


dis4136.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 09/17/2013 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]