Metadaten







Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Lernen und Lernkompetenzförderung aus der Sicht von Studierenden : Erkenntnisse aus einer phänomenographischen Studie in der Lehrveranstaltung "Politikwissenschaft: Grundfragen und Theorieansätze"

Titel (englisch)


Students' conceptions of learning and their relation to their utilisation of a learning competence programme : Findings from a phenomenographical study in a political science course

Autor/Autorin


Isler, Dominik

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


20.07.1973

Geburtsort


Winterthur

Matrikelnummer



Schlagwörter (GND)


Sankt Gallen : Universität; Hochschuldidaktik; Lernumwelt; Lerntechnik; Politikwissenschaftliches Studium; Umfrage

DDC (Dewey Decimal Classification)


Erziehung - 370

Freie Stichwörter (deutsch)


Qualitative Sozialforschung; Politische Wissenschaft; Metakognition; E-Learning; Interview; Konzeption; Lernkonzeption; Phänomenographie; Lehr-/Lern-Forschung; Marton; Säljö; Lernkompetenzförderung; Lernkompetenz; Selbstgesteuertes Lernen; Lernstrategien; Gemässigter Konstruktivismus; Lernumgebung; problemorientierter Unterricht

Freie Stichwörter (englisch)


Phenomenography; conceptions of learning; Marton; Säljö; Learning Skills; self-directed learning; learning strategies; constructivist learning environments; Problem-based learning

Kurzfassung


Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema des Lernens und der Lernkompetenzförderung in einer gemässigt-konstruktivistischen Lernumgebung im Fachbereich Politikwissenschaft der Universität St.Gallen und will herausfinden, welche Bedeutung studentischen Lernkonzeptionen für die Wirksamkeit gemässigt-konstruktivistischer Lernumgebungen zukommt. Die Arbeit orientiert sich am phänomenographischen Forschungsansatz und es wird anhand von qualitativen Interviews in einer explorativen Studie untersucht, (a) welche Lernkonzeptionen innerhalb der 24 teilnehmenden Studierenden bestehen, (b) wie sich die Forschungssubjekte mit der in die Lernumgebung integrierten Lernkompetenzförderung auseinander setzen und (c) inwiefern eine Beziehung zwischen Lernkonzeptionen und der Auseinandersetzung mit der Lernkompetenzförderung aufgedeckt werden kann.
Es zeigt sich, dass vier unterschiedliche Lernkonzeptionen sowie vier Arten der Auseinandersetzung mit der Lernkompetenzförderung unterschieden werden können und dass die Lernkompetenzförderung von den Studierenden nicht nachhaltig genutzt wird. Aufgrund der empirischen Daten kann keine Beziehung zwischen Lernkonzeptionen und der Auseinandersetzung mit der Lernkompetenzförderung aufgedeckt werden.
Die empirischen Daten sowie die ausgewertete Literatur lassen vermuten, dass die konsistente, auf tiefenorientiertes Lernen ausgerichtete Gestaltung sämtlicher Elemente einer Lernumgebung eine entscheidende Bedeutung für die nachhaltige Veränderung von Lerngewohnheiten hat. Aufgrund des explorativen Charakters der Studie können keine allgemein gültigen Empfehlungen abgegeben, wohl aber Anregungen und Ansatzpunkte für die Gestaltung der untersuchten sowie ähnlicher Lernumgebungen vermittelt werden.

Kurzfassung (englisch)


The aim of the dissertation is to explore the relevance of students’ conceptions of learning to the effectiveness of moderate constructivist learning environments. A phenomenographic research approach, designed to investigate and describe variation in people’s ways of experiencing phenomena in the world, has been used for the empirical part of the dissertation. Data consist of 24 interviews with university students. The study seeks to discover (a) what conceptions of learning can be identified, (b) how the subjects use a learning competence programme, finally (c) what relation exists between the students’ conceptions of learning and their utilisation of the learning competence programme.
The analysis of the data led to the identification and description of four categories of conceptions of learning and four categories of students’ utilisation of the learning competence programme were identified and described. An analysis of these two sets of categories indicates that no obvious relations between students’ conceptions of learning and how they used the learning competence programme.
As prior research has established, the encouragement of deep-level learning seems to depend on the consistent alignment of all elements of a learning environment – especially the exam. The results of this study seem to support this stance. Due to the explorative nature of this study, no universally valid recommendations, but certain suggestions on how to design moderate constructivist learning environments at university level can be given.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Euler, Dieter (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Kley, Roland (Prof. Dr. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Staatswissenschaften

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


23.10.2006

Erstellungsjahr (yyyy)


2006

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3224

Quelle



PDF-File


dis3224.pdf

Dokumentverknüpfung


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