Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


ja

Titel


The Stress of Being Social : Essays on Social Media in the Workplace

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Bucher, Eliane

Unter Mitarbeit von



Geburtsdatum


03.03.1983

Geburtsort



Matrikelnummer


02602761

Schlagwörter (GND)


Soziale Software; Stress; Bewältigung; Demoskopie

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Umfrageforschung

Freie Stichwörter (englisch)


Social Media; Literacy; Stress; Knowledge Professions; Coping; Survey Research

Kurzfassung


Das Aufkommen Sozialer Medien hat weitreichende Konsequenzen für moderne (Wissens-) Arbeitsplätze. Diese durch ein neues Medienumfeld geprägten Veränderungen betreffen die technologische Infrastruktur (Technologie Ebene), die Art und Weise, wie Daten und Inhalte produziert, verarbeitet und geteilt werden (Daten Ebene), die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die zur Teilhabe am Arbeitsumfeld und an der Gesellschaft benötigt werden sowie die Art, wie wir Beziehungen knüpfen und leben (Menschliche Ebene) und letztlich auch die Art, wie wir gesellschaftliche und ökonomische Aktivitäten koordinieren (Institutionen Ebene).
Die vorliegende Dissertation strebt ein vertieftes Verständnis davon an, wie sich diese vielschichtigen Veränderungen auf Berufstätige in modernen Arbeitsplätzen auswirken. Im Zentrum steht dabei (1) die individuelle Fähigkeit und Bereitschaft, Soziale Medien am Arbeitsplatz zu nutzen sowie (2) das (mentale) Vermögen mit den Stresspotenzialen, die sich aus der Arbeit mit Sozialen Medien ergeben, nachhaltig umzugehen.
Bei der Umsetzung dieses Forschungsziels greift diese kumulative Dissertation auf die theoretischen Grundlagen der Technology Adoption Forschung (Artikel I und II), sowie der Forschung im Bereich Technostress (Artikel III und IV) zurück. Artikel I befasst sich mit der Nutzung Sozialer Medien in Kommunikationsberufen und ergründet nicht nur die generelle Verbreitung Sozialer Medien in der Branche, sondern präsentiert auch eine Typologie von vier Social Media-Nutzertypen. Die unterschiedliche Social Media Nutzung hängt dabei nicht von demographischen Kriterien, sondern von Nutzungserfahrung und individueller Social Media Kompetenz ab. Artikel II ergründet Faktoren, welche die Akzeptanz Sozialer Medien am Arbeitsplatz fördern oder hindern. Die wichtigsten Stellhebel für die Adoption Sozialer Medien am Arbeitsplatz sind die Unterstützung durch die eigene Organisation, sowie die Einstellungen des engeren beruflichen Umfelds wie z.B. Vorgesetzte oder Kollegen. Artikel III untersucht, welche mentalen Aspekte beim nachhaltigen und professionellen Umgang mit Social Media relevant sind und unterstreicht dabei, dass Berufstätige nicht nur konkrete praktische Fertigkeiten beherrschen müssen, sondern auch mit Überlastung, Unsicherheit und einer Invasion von Arbeitsinhalten ins Privatleben umgehen können müssen. In Artikel IV wird untersucht, inwiefern sich durch Soziale Medien verursachter Stress am Arbeitsplatz auf das individuelle Wohlbefinden und auf die Zufriedenheit am Arbeitsplatz auswirken. Die Resultate dieses letzten Artikels weisen darauf hin, dass sich einige Stressoren nicht negativ, sondern sogar positiv auf das Wohlbefinden von Berufstätigen auswirken können.

Kurzfassung (englisch)


The advent of social media has precipitated far reaching changes in modern knowledge workplaces and particularly in the physical architecture of participation (technology layer), in the way we create, process and share data and content (data layer), in the skills and mental readiness needed to participate in the virtual conversation with peers and to connect in new ways with others (human layer) and lastly in the way we coordinate group and economic activities (institutional layer). This dissertation strives for a deeper understanding of how these changes impact on individuals in modern workplaces with a particular emphasis on (1) professionals' ability to harness social media for work as well as (2) their mental readiness to participate in work environments marked by the social media phenomenon in a sustainable manner. Two theoretical perspectives inform this research goal: the perspective of technology adoption (Paper I and II) as well as the perspective technostress (Paper III and IV).
Paper I looks at social media usage in communication professions and develops a typology of four social media usage types, none of which depend significantly on demographic variables. Paper II scrutinizes factors determining social media adoption in knowledge workplaces and finds that organizational facilitating condition and social influence are strong drivers of adoption behavior. Paper III investigates mental aspects of professional social media literacy, thereby proposing the ability to cope with overload, invasion and uncertainty as an extension to traditional literacy curricula. Paper IV centers on the consequences of social media-related stress in the workplace and particularly on the influence of stress on enjoyment and job satisfaction. The findings suggest that some social media-related stressors in the workplace have the potential to evoke positive instead of negative affective reactions.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Meckel, Miriam (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Gasser, Urs (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Betriebswirtschaftslehre (PMA)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


17.02.2014

Erstellungsjahr (yyyy)


2013

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4211

Quelle



PDF-File


dis4211.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 01/09/2014 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]