Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


The Informational Ecosystem of Net Neutrality : A Comparison of Regulatory Discourses in the U.S. and the E.U.

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Gerlach, Jan

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


15.12.1982

Geburtsort



Matrikelnummer


02604213

Schlagwörter (GND)


USA; Europäische Union; Netzneutralität; Regulierung; Internet; Diskursanalyse

DDC (Dewey Decimal Classification)


Recht - 340

Freie Stichwörter (deutsch)


EU; Breitband; Diskurstheorie; Internetzugang; Telekommunikation; Innovation; Datenschutz; Binnenmarkt; Meinungsfreiheit

Freie Stichwörter (englisch)


Broadband; Connectivity; Data Discrimination; Political Economy; USA; EU; Discourse; Internet Access; Net Neutrality; Regulation; Open Internet; Traffic Management; Innovation; Freedom of Expression; Digital Divide; Digital Single Market; Telecoms

Kurzfassung


Das Konzept der Netzneutralität zielt darauf ab, Internetzugangsanbieter an übermässig diskriminierender Behandlung von unterschiedlichen Strömen des Datenverkehrs zu hindern. Die vorliegende Arbeit erforscht den informationellen Kontext, der die Netzneutralität in den USA und in der EU umgibt und sich aus Regulierung und Diskurs zusammensetzt.

Der erste Teil beschreibt den theoretischen und technischen Hintergrund der Regulierung der Netzneutralität, auf dessen Basis sodann zwei Fallstudien zur Netzneutralität in den USA und in der EU erarbeitet werden.

Der zweite Teil zeigt, dass der amerikanische Regulierer strikte Regeln zur Netzneutralität erlassen hat, mit welchen er drei primäre Ziele verfolgt. Die Diskursanalyse identifiziert sechs Gruppen von Teilnehmern, die sich unterschiedlich in die Debatte einbringen. Die Dissertation zeigt zudem, dass die Regulierungsziele intensiv diskutiert werden. Jedoch sind auch andere Themen im US Diskurs von Bedeutung.

Der dritte Teil zeigt, dass in der EU bis vor kurzem eine sanfte Regulierung verfolgt wurde, während die neuen Regeln einen strengeren Ansatz mit sich bringen. Die Regulierungsziele sind dabei fest im Rahmen der EU-Strategie verankert. Die Diskursanalyse stellt sodann fest, dass die Debatte zur Netzneutralität in Europa von den gleichen Gruppen geführt wird wie in den USA, jedoch teilweise andere Themen umfasst.

Der vierte Teil setzt die Resultate der Analyse in Bezug zur Diskurstheorie und vergleicht die Fallstudien. Er stellt fest, dass sich die neuen Regeln ähneln, obwohl sich die Regulierungsansätze zuletzt in unterschiedliche Richtungen bewegten. Die Arbeit zeigt auch auf, dass teilweise die gleichen Regulierungsziele verfolgt werden und dass der EU-Diskurs stark vom amerikanischen beeinflusst ist. Abschliessend wird empfohlen, dass Gesetzgeber und Regulierer einen konstruktiven Diskurs zur Netzneutralität fördern sollen, anstatt sich lediglich von formellen Kommentaren und Konsultationen leiten zu lassen.

Kurzfassung (englisch)


The concept of net neutrality describes a regime that prevents Internet Access Providers from unreasonably discriminating between different kinds of data traffic. The present dissertation explores the informational ecosystem - constituted by regulation and the public discourse - that surrounds net neutrality in the U.S. and the E.U.

In Part One the thesis describes theoretical and technical background of net neutrality regulation as a basis for two case studies of net neutrality in the U.S. and the E.U, respectively.

In Part Two, it is shown that the regulatory process in the U.S. has produced strict net neutrality rules that pursue three primary goals. The discourse analysis identifies six groups of participants who show different modes of engagement and collaboration. It is then demonstrated that the regulatory goals are discussed extensively in the debate, while other topics are prominent, too.

The analysis in Part Three finds that European lawmakers have long adhered to soft regulation, but have recently adopted relatively strict net neutrality rules. This part also identifies a set of regulatory goals that are deeply rooted in E.U. strategy. The discourse analysis subsequently finds that the European debate is shaped by the same groups of participants as its American counterpart but focuses on a slightly different set of topics.

Part Four embeds the findings of the analysis into discourse theory and compares the two case studies. It is found that the current rules are similar although regulatory approaches have recently moved in different directions. Moreover, lawmakers of the two jurisdictions share some regulatory goals. At the same time, the E.U. discourse is shown to be strongly influenced by the American debate. The dissertation concludes with a normative recommendation for regulators to facilitate a constructive discourse on net neutrality, which should inform regulation, instead of merely reacting to formal comments and consultations.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Gasser, Urs (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Meckel, Miriam (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee


Burkert, Herbert (Prof. Dr.); Palfrey, John (Prof.)

Fachgebiet


Rechtswissenschaft (DLS)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


22.02.2016

Erstellungsjahr (yyyy)


2016

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4402

Quelle



PDF-File


dis4402.pdf

Dokumentverknüpfung


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