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Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Business Reporting und Assurance Services - Beitrag zur Shareholder Value-Optimierung

Titel (englisch)


Business Reporting and Assurance Services - Contribution to Maximizing Shareholder Value

Autor/Autorin


Eder, Stephan

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


31.07.1975

Geburtsort


Völklabruck, Österreich

Matrikelnummer



Schlagwörter (GND)


Schweiz; Österreich; Deutschland; Jahresabschluss : Anhang; Publizität; Investor relations; Prüfungsbericht; Wirtschaftsprüfung

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Revision <Wirtschaft>; Shareholder-value-Analyse; Assurance Services; Business Reporting; Kapitalkosten

Freie Stichwörter (englisch)


Assurance Services; Business Reporting; Cost of Capital

Kurzfassung


Wertorientierung und Wertmanagement sind vielgebrauchte Schlagworte in Abhandlungen über Unternehmensführung. Denn der Unternehmenszweck börsenkotierter Unternehmen ist es, dies ist mittlerweile auch in Europa akzeptiert , für ihre Aktionäre den Wert, den Shareholder Value, zu maximieren. Vorliegende Arbeit beschäftigt sich nicht mit Wertmanagement in einem allumfassenden Sinn, aber mit der Frage, ob durch Business Reporting und Assurance Services ein Beitrag zur Shareholder Value-Maximierung geleistet werden kann; dies spiegelt sich auch im Titel der Arbeit wider: Business Reporting und Assurance Services - Beitrag zur Shareholder Value-Optimierung.
Was bedeuten nun aber die Begriffe 'Business Reporting' und 'Assurance Services' und wie kann und wie kann dadurch der Shareholder Value optimiert werden? Der Darstellung dieses Zusammenhangs in theoretischer als auch empirischer Hinsicht widmete sich die Dissertation, die Ergebnisse seien hier kurz zusammengefasst.
Business Reporting
Business Reporting kann, grob gefasst, definiert werden als die Summe all jener kommunikativen Massnahmen des Managements, mit dem Investoren in Kenntnis gesetzt werden sollen über alle die Zukunftsaussichten des Unternehmens betreffenden Informationen. Warum Investoren und Kreditoren diese Informationen benötigen, ist klar: Auf der Basis dieser Informationen durch das Management und Informationen aus anderen Quellen bilden sich am Kapitalmarkt Erwartungen über die Cash Flows, die in Zukunft an Investoren und Kreditoren fliessen werden. Diese Cash Flows bestimmen den Wert, der dem Unternehmen von Investoren und Kreditoren beigemessen wird. Kurz: Durch Business Reporting kommuniziert das Management an den Kapitalmarkt Informationen, um den Investoren und Kreditoren eine Entscheidungsgrundlage für die Bewertung des Unternehmens zu geben.
Welcher Art sind nun diese Informationen? Traditionell wurde von Unternehmen der Jahresabschluss als Hauptkommunikationsmittel eingesetzt. Allerdings, das zeigen z.B. Erhebungen des American Institute of Certified Public Accountants (AICPA), das als Branchenvertretung der Wirtschaftsprüfer in den USA massgeblichen Einfluss auf die Vorschriften zur Rechnungslegung und Jahresabschlussberichterstattung hat, können durch den Jahresabschluss längst nicht mehr alle Informationsbedürfnisse des Kapitalmarkts erfüllt werden: Das Regelungswerk ist starr, eine Anpassung an die je individuelle Unternehmenssituation kaum möglich. Der Jahresabschluss stellt lediglich ein Abbild der Vergangenheit dar, zukünftige Erfolgsaussichten lassen sich durch vergangene finanzielle Leistungsfähigkeit nur schwer prognostizieren. Deshalb wird, auch durch das AICPA, einerseits eine Reform der Jahresabschlussberichterstattung gefordert, andererseits aber auch, dass neben den Jahresabschluss, das Financial Reporting, ein breiterer Ansatz trete, eben Business Reporting. Business Reporting umfasst dabei neben den finanziellen Informationen des Jahresabschlusses auch nicht-finanzielle, zukunftsorientierte Grössen. Dass Business Reporting für den Kapitalmarkt von Bedeutung ist, ist somit klar. Welchen Vorteil zieht nun aber das Unternehmen aus Business Reporting? Die Antwort wird durch den Titel der Arbeit schon gegeben: Dadurch soll der Shareholder Value, der Unternehmenswert gesteigert werden ? dies wurde in formaler und empirischer Hinsicht durch Arbeiten von Botosan, Amihud/Mendelson, Copeland/Galai, Barry/Brown und anderen bewiesen. An dieser Stelle kann nur kurz der Duktus der Argumente nachvollzogen werden: Der Kapitalmarkt bewertet, dies wurde oben bereits hervorgehoben, Unternehmen auf der Grundlage von Informationen, die ihm über dieses Unternehmen zur Verfügung stehen. Wenn die Informationslage nun schlecht ist, sprich: keine ausreichende Bewertungsgrundlage gegeben ist, wird natürlich dennoch eine Bewertung vorgenommen. Gegen das Risiko einer Fehlbewertung aufgrund von mangelnder Information schützen sich Investoren aber dadurch, dass höhere Renditeerwartungen an das Unternehmen in Form höherer Kapitalkosten gestellt werden. Dies drückt sich aus als ein Abschlag auf den Unternehmenswert. Kurz: Wenn nur wenige Informationen verfügbar sind, wird der Unternehmenswert, der Shareholder Value aufgrund höherer Kapitalkosten ceteris paribus geringer sein. Anders gefasst: Ein Unternehmen, dessen Ziel es ist, seinen Shareholder Value zu maximieren, hat einen Anreiz, dem Kapitalmarkt durch Business Reporting eine gute Bewertungsgrundlage zu geben.
Assurance Services
Der Shareholder Value eines Unternehmens kann durch Business Reporting gesteigert werden, so das Zwischenfazit aus dem oben Gesagten. Und zwar umso mehr, je mehr es dem Unternehmen gelingt, den Kapitalmarkt an eine aussichtsreiche Zukunft des Unternehmens glauben zu lassen. Damit ist ein Problem des Business Reporting angesprochen: Wenn der Kapitalmarkt uneingeschränktes Vertrauen in das Business Reporting eines Unternehmens hat, dann hat das Unternehmen den Anreiz, seine Lage zu optimistisch, z.B. unter Vernachlässigung der zukünftigen Risiken, drohender Verluste oder ähnlichem darzustellen. Gegen dieses Risiko schützt sich der Kapitalmarkt aber; und zwar dadurch, dass dem Business Reporting des Unternehmens eben gerade nicht uneingeschränkt vertraut wird. Die Informationen, die durch Business Reporting bereitgestellt werden, werden abdiskontiert, der Kapitalmarkt versichert sich wiederum durch höhere Renditeforderungen, durch höhere Kapitalkosten. Dies wurde durch ein spieltheoretisches Argument formal demonstriert.
Nun stellt sich die Frage, ob nicht ein Mechanismus gefunden werden kann, durch den das Vertrauen der Investoren in das Business Reporting eines Unternehmens erhöht, die Kapitalkosten gesenkt und damit ceteris paribus der Shareholder Value gesteigert werden können. Genau hier aber setzen Assurance Services an, die vom AICPA als 'independent professional services that improve the quality of information, or its context, for decision makers' definiert werden. Der Zweck von Assurance Services ist es also gerade, die Qualität und damit auch die Glaubwürdigkeit von Informationen zu erhöhen.
Durch wen aber wird diese Verbesserung der Qualität von Informationen geleistet? Durch unabhängige Dritte, durch Wirtschaftsprüfer, deren Geschäftsgegenstand es seit jeher ist, die Richtigkeit, die Verlässlichkeit, die Relevanz von Informationen zu bestätigen: Der Jahresabschluss, der Financial Report börsenkotierter Unternehmen unterliegt seit langem der Prüfpflicht durch einen Wirtschaftsprüfer. Dadurch soll letztlich nur sichergestellt werden, dass durch das berichterstattende Unternehmen die Rechnungslegungsvorschriften gesetzeskonform angewandt werden, sodass der Jahresabschlussleser Sicherheit, Assurance, bezüglich deren Richtigkeit durch den Prüfer bekommt. Business Reporting umfasst aber mehr als nur das Financial Reporting (vgl. oben). Deshalb ist es nur konsequent, dass die Tätigkeit von Wirtschaftsprüfern, die bisher auf das Financial Reporting beschränkt war, auf das gesamte Business Reporting ausgeweitet wird,eben durch Assurance Services.
Der Nutzen von Assurance Services für das Unternehmen ist dabei klar: Zum einen ist das Unternehmen als Auftraggeber selbst besser über seine Situation informiert. Zum anderen aber, und das interessiert hier viel mehr, können die Adressaten des Business Reporting nun sicher sein, dass die ihnen kommunizierten Informationen auch wirklich den Tatsachen entsprechen. Damit entfällt aber nun die Notwendigkeit, sich gegen das Risiko ungenügender Information mit höheren Kapitalkosten zu versichern. Niedrigere Kapitalkosten bedeuten ceteris paribus aber einen höheren Shareholder Value. Damit aber kann festgehalten werden: Durch Assurance Services veredeltes Business Reporting vermag einen Beitrag zur Optimierung des Shareholder Value eines börsenkotierten Unternehmens zu leisten, weil dadurch dem Kapitalmarkt eine sichere, glaubwürdige Informationsbasis für die Bewertung des Unternehmens geliefert werden kann. Dem theoretisch-formalen Nachvollzug dieses Arguments widmet sich der theoretische Hauptteil der Dissertation in einem spieltheoretischen Modell (vgl. Kapitel 5).
Umsetzung in der Praxis, heute und morgen
In theoretischer Hinsicht wurde modelliert, dass Business Reporting und Assurance Services einen wertsteigernden Einfluss haben. Aber wird dies in der Praxis der Unternehmensführung im deutschen Sprachraum, sprich in Deutschland, der Schweiz und Österreich, auch gelebt? Beziehen Unternehmen tatsächlich Assurance Services, um dadurch ihr Business Reporting glaubwürdiger zu gestalten und dadurch die Kapitalkosten zu reduzieren?
Zur empirischen Fundierung der theoretischen Ergebnisse wurden Experteninterviews mit Vertretern der fünf grossen weltweit operierenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, den Big Five, durchgeführt. Das Ergebnis der Interviews bestätigt die oben formulierte Erwartung zunächst nicht. Im deutschen Sprachraum werden Assurance Services zwar heute von allen Big Five-Unternehmen angeboten. Vielfach, insbesondere in Österreich, werden Assurance Services aber nur als ein neuer Terminus für ein altes Produkt, den Audit, gesehen. Wenn über den Audit hinaus eigenständige Assurance Services angeboten werden, dies ist insbesondere in Deutschland, aber auch in der Schweiz der Fall; der Fokus liegt auf Assurance Services, die sich mit Risiken und Risikomanagementsystemen beschäftigen sowie auf Assurance auf IT-Systeme , adressieren sich diese Dienstleistungen ausschliesslich an das Management. An Unternehmensexterne, an den Kapitalmarkt, werden die Ergebnisse von Assurance Services nicht kommuniziert.
Ist dadurch aber empirisch widerlegt, dass Assurance Services auch für den Kapitalmarkt von Nutzen sein können? Dies muss ganz klar verneint werden. Vielmehr geniessen Assurance Services aufgrund folgender Faktoren im deutschen Sprachraum noch nicht die Bedeutung, die für die Zukunft zu erwarten ist: Publizitätsscheu vieler Unternehmen, mangelnde Kapitalmarktorientierung sowie einfach ein fehlendes Bewusstsein des Werts, den Assurance Services leisten können sowohl bei Unternehmen als auch bei Wirtschaftsprüfern. Dies alles erklärt, warum Assurance Services derzeit nicht zur Unterstützung des Business Reporting eingesetzt werden. Allerdings ist für die Zukunft eine steigende Bedeutung von Assurance Services zu erwarten. Spektakuläre Unternehmenskrisen wie jene des Energiehandelsunternehmens Enron verdeutlichen nämlich, dass der Berichterstattung von Unternehmen nicht blind vertraut werden kann. Im Gegenteil, den Märkten wird jetzt bewusst, dass Unternehmen möglicherweise versuchen, sie zu täuschen. Diesem Vertrauensbruch werden Investoren durch höhere Kapitalkostenforderungen begegnen, wie folgende Titelzeile eines Businessweek-Artikels verdeutlicht: 'If investors feel they can't trust companies' financial disclosures, the cost of capital is sure to go up for Corporate America.'
Unternehmen müssen sich deshalb durch vertrauensbildende Massnahmen das Vertrauen des Marktes erst wieder erwerben. Eine Massnahme, das Vertrauen der Investoren wieder zu erlangen wäre, dass Unternehmen sich freiwillig Prüfungen durch Wirtschaftsprüfer unterziehen, eben Assurance Services beziehen. Eine steigende Bedeutung von Assurance Services ist deshalb für die Zukunft zu erwarten.

Kurzfassung (englisch)


Value Management is a widely used buzzword in modern management theory. This mainly stems from the fact that the ultimate goal of publicly quoted companies is to increase value for shareholders. This thesis however will not cover value management in its widest sense, instead, it will focus on the question if and how business reporting and assurance services can contribute to maximizing shareholder value. Thus the title of the thesis: "Business Reporting and Assurance Services - Contribution to Maximizing Shareholder Value."
Business Reporting
Business reporting can roughly be defined as all those communicative measures undertaken by management to inform investors about all future events and circumstances needed to value a company: On the basis of this information, the capital market forms expectations about a company's future cash flows which in turn determine a company's value. In short: Via business reporting, management conveys information to the capital market based on wich investors can value a company.
Of which kind is this information? Traditionally, management used the financial statements as the main investor relations tool. However, as was shown by studies for example by the American Institute of Certified Public Accountants (AICPA), financial statements no longer satisfy investors' information needs. Due to standardization for instance, an adaptation to an individual company's situation is only to a small extent possible. Furthermore, financial statements only provide information about a company's past performance, future opportunities and risks can only incompletely be conveyed. Therefore, the AICPA strongly advocates both a reform of financial reporting and a supplementation by a broader approach: to accompany financial reporting by business reporting which also comprises non-financial data that are, as was mentioned above, so important for estimating a company's future performance.
It can be taken for granted therefore that business reporting is highly important for capital markets, i.e. for investors. However, what is a company's ultimate benefit of business reporting? The answer is being provided by the title of this thesis: By business reporting, a company's shareholder value should be increased. Among others, Botosan, Amihud/Mendelson, Copeland/Galai and Barry/Brown provided strong evidence in their work that this is truly the case. Here, not more than the basic argument can be quoted: The capital market values companies based on information. If the set of information available about a company is low quality, the company still has to be valued. However, investors protect themselves against the risk of placing a wrong value on company by demanding a premium. This premium can be interpreted as higher capital costs or, equivalently, as a lower market value than would otherwise be possible. In short: If only an insufficient set of information about a company is available, a company's market value will be lower, ceteris paribus. But this has one important managerial implication: If a company wants to maximize its shareholder value, it has an incentive to provide sufficient information to the capital market.
Assurance Services
Inextricably linked with business reporting is the following problem: If a company can create value by providing the capital market with information, a company has an incentive not only to provide information about itself but also to paint a picture about its future performance that is too optimistic or worse, simply misleading, e.g. a company might misrepresent the risks it faces when conducting business. Prominent examples for this sort of behaviour surely are both Swissair, the Swiss aviation group that went bankrupt after its expansion strategy became financially unbearable and Enron, the energy trader that was widely seen as the role model for future businesses that went into finanical turmoil by the end of 2001.
The capital market, however, protects itself against this risk of misrepresentation by not fully trusting a company's reporting but demanding a risk premium in the form higher expected returns or, spoken differently, in the form of higher capital costs. In the thesis, this effect is demonstrated by the use of game theory. The fundamental question, however, is how this risk premium can be reduced, i.e. how investors' confidence in business reporting can be enhanced and thus a company's market value can be increased. An answer can be found in assurance services, whose purpose it is to increase the quality and therefore also the credibility of information: In the definition by the AICPA, assurance services are "independent professional services that improve the quality of information, or its context, for decision makers."
Assurance services are provided by CPAs (Certified Public Accountants), i.e. by economic agents who are independent from the reporting entity. Assurance on financial statements is required by law or other regulation authorities and is publicly known as the result of auditing a company's financial reporting. The basic aim of auditing is to give readers of financial statements assurance that a company's financial statements correspond to GAAP (generally accepted accounting priniciples). As has been mentioned before however, business reporting is not limited to financial reporting alone. Therefore, the extension of the concept of auditing financial statements to business reporting in total seems quite natural - and this, in short, is the concept of assurance services.
The benefit of assurance services for both the reporting company and the capital marekt is quite obvious: On the one hand, the company is better informed about itself. On the other hand, and of even greater importance in this context, the capital market can be confident to a greater extent than before that the information provided by the company on which a third, independent party gives assurance, truthfully reflects its economic situation. The immediate consequence is that the capital market no longer needs to protect itself against misrepresentation with higher risk premiums. Lower risk premiums in turn mean lower capital costs which in turn translate themselves into an increased share price, ceteris paribus. To sum up the main argument of the thesis: Assurance services can improve the value of business reporting by giving the capital market more reliable, credible information which makes investment decisions less risky. Therefore, the need of investors to protect themselves against biased or untruthful reporting is diminshed which translates directly into lower capital costs and, ceteris paribus, an increased market value. The most important theoretic chapters of the thesis dealt with modelling this intuitive argument quantitatively by the use of game theory.
Assurance services in practice - today and in the future
Having modelling theoretically that assurance services can contribute to increasing a company's market value, the question now has to be asked if companies really do use assurance services. More specifically, do companies in Germany, Switzerland and Austria employ auditors to increase the credibility of their business reporting?
To answer this, an empirical investigation was conducted with employees of the Big Five accounting firms, i.e. Andersen, Deloitte & Touche, Ernst & Young, KPMG and PricewaterhouseCoopers, in the three countries mentioned above. On the first glance, the result of the empirical investigation cannot confirm the theoretical hypothesis that assurance services can be used to increase the markt value of a company: The Big Five of course do offer assurance services, however, especially in Austria, assurance services are interpreted largely as audit, assurance services being only a new word for an established product. If new assurance services that transcend the audit are being offered - and this is the case especially in Switzerland and Germany with assurance services that are focused on IT-systems and risk management systems - their results are not communicated to the capital market, their use being limited to management itself. Is therefore the central hypothesis developed in the thesis - i.e. that assurance services can add value in the reporting process of publicly listed companies - refuted? This must be answered by no. Instead, the reasons why assurance services are not yet employed widely must be looked at: In German-speaking countries, companies still are not used to reporting openly, their orientation towards capital markets is not yet so advanced as it is in the US. Therefore, the value creation potential of business reporting and assurance services is not yet perceived in full. This largely explains why the results of assurance services are not yet communicated to the general public in German-speaking countries. In the future, however, it is more than likely that assurance services will be of importance in the business reporting process. Collapses of companies like Enron dramatically illustrate that the capital market cannot blindly trust companies and their reporting. Investors will react by protecting themselves against untruthful reporting by demanding higher risk premiums, i.e higher capital costs as for example Business Week points out. Companies in turn will have to rebuild investor confidence in order to avoid this "higher-capital-cost-punishment" - for example by voluntarily providing assurance by a third, independent party on their business reporting. Therefore, an increasing importance of assurance services is highly likely in the future.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Ruud, T. Flemming (Prof. PhD)

Korreferent/Korreferentin


Grünbichler, Andreas (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


02.04.2002

Erstellungsjahr (yyyy)


2002

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


2618

Quelle



PDF-File


dis2618.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 11/15/2006 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]