Metadaten







Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Domestication of Mobile Email in the Corporate Environment

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Granat, Judith

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum



Geburtsort



Matrikelnummer



Schlagwörter (GND)


Unternehmen : Kommunikation; Mobile Telekommunikation; E-Mail; Smartphone; Kommunikationsverhalten

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Diffusion; Adoption <Marketing>; Handy; Mobile E-Mail; BlackBerry; Kommunikation; Domestikation; Unified Communication; Kommunikationsverhalten; Medientheorien

Freie Stichwörter (englisch)


Mobile email; BlackBerry; communication; domestication; Unified Communication; communication behaviour; Media theories

Kurzfassung


Die vorliegende Doktorarbeit erforscht wie Mitarbeiter in Grossunternehmen Mobile Email als neues Kommunikationswerkzeug nutzen. Sie untersucht die Veränderungen im Kommunikationsverhalten und analysiert die Kommunikationseffizienz, sowie wahrgenommene Vor- und Nachteile der Technologie. Die Arbeit nimmt unterschiedliche Perspektiven ein, zum Beispiel die Sicht des Individuums und die Sicht des Kommunikationsmediums, und sie nutzt ausgewählte Ansätze der Adoptions- und Domestikationstheorie sowie der Medientheorie.

Es werden zwei Hauptforschungsfragen mit Relevanz für die Kommunikationsforschung und die Diffusionstheorie behandelt. Erstens wird die Frage, wie Geschäftspersonen Mobile Email (insbesondere BlackBerry-Anwendungen) im Alltag nutzen beantwortet. Zweitens wird anhand einer empirischen Untersuchung gezeigt, welchen Nutzen Geschäftspersonen aus der zu erwartenden Weiterentwicklung der Kommunikationsapplikationen gewinnen können.
Für diese Arbeit wurden BlackBerry-Benutzer in drei Unternehmen befragt. Die Datenanalyse identifiziert signifikante Muster in Bezug auf die Wahrnehmung von Mobile Email, den Einfluss auf das Privat- und Berufsleben sowie den Umgang mit dem Zwang schnell auf neue Nachrichten zu antworten. Die Studie belegt, dass BlackBerry Benutzer es im Allgemeinen schätzen, ständig und überall erreichbar zu sein. Sie können schneller reagieren, sind flexibler und spüren, dass sie ihre Effizienz steigern, wenngleich die Anzahl Ihrer Arbeitsstunden ebenfalls steigt. Eine signifikante Anzahl von Nutzern spürt einen sozialen Druck, ihre Email schnellstmöglich und kontinuierlich zu beantworten. Diese Nutzer erfahren Schwierigkeiten im Umgang mit der zunehmenden Menge an zu bearbeitenden Informationen.

Als Resultat lässt sich festhalten: BlackBerry-Anwendungen beeinflussen das Berufsleben auf positive, das Privatleben jedoch auf negative Art und Weise. Eine Cluster-Analyse erstellt daher drei distinkte Benutzer-Profile, die sich vor allem in ihrer Einstellung und Zufriedenheit gegenüber Mobile Email unterscheiden: Das Mobile Email Opfer, der indifferente Benutzer und der zufriedene „Heavy User“.

Auf Basis der Untersuchungsergebnisse wird eine Strategie zur Steigerung der Wahrnehmungs- und Nutzungszufriedenheit von Mobile Email Nutzern entwickelt. Die Strategie enthält zwei Handlungsanleitungen: 1) eine Änderung der Kommunikationskultur und 2) eine Produktverbesserung bzw. –weiterentwicklung, die Merkmale wie Role-based Presence Management, integrierte Kommunikation und die Reduktion von Kommunikationsmedium aufnimmt.

Kurzfassung (englisch)


Employing several perspectives, e.g. the individual, the communication medium, from different disciplines, e.g. domestication and adoption theories, media theories, this dissertation investigates how mobile email users in a corporate environment use this new communication tool. It also investigates the users’ perception of mobile email’s effectiveness, its benefits and disadvantages, as well as the effects of this form of communication.

The dissertation addresses two major research questions relevant to communication research and diffusion theories. First, it addresses the question of how business professionals use their BlackBerry in every day life. Second, it addresses the question of how the future technological development in communication applications will benefit today’s mobile email users.

Based on data obtained from a sample of BlackBerry users from 3 different companies, this dissertation found relevant patterns on the perception of mobile email, the way it influences private and professional life and the way users are dealing with the social pressure to respond quickly. The findings provide empirical support to understand better how a new mobile communication tool is used in everyday life and the consequences it has on the individual and his method of communicating.
It has been found that, in a general sense, BlackBerry users appreciate being continuously reachable. They can react faster, are flexible, and perceive themselves as much more efficient, although the number of working hours has increased. A significant number of users feel social pressure to answer email quickly and continuously and perceive it to be difficult to deal with the increasing flow of information. BlackBerry influences both professional life and the private environment negatively. Three different patterns have been found which differ in the level of satisfaction and the negative or positive perception towards mobile email: the mobile email victim, the indifferent user and the happy heavy user.

The empirical findings were the basis for formulating a strategy that will improve the perception and satisfaction of mobile email users. The strategy consists is two fold: 1) a change in the communication culture; 2) product improvement and/or development which consists of features such as role-based presence management, integrated communication and channel reduction.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Schmid, Beat (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Stanoevska-Slabeva, Katarina (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


02.04.2007

Erstellungsjahr (yyyy)


2007

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3292

Quelle



PDF-File


dis3292.pdf

Dokumentverknüpfung


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