Metadaten







Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Mehrwertleistungen in der Kontraktlogistik

Titel (englisch)


Value Added Services in the Contract Logistics Market

Autor/Autorin


Frohn, Jan

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


16.01.1977

Geburtsort


Krefeld

Matrikelnummer



Schlagwörter (GND)


Logistik : Unternehmen; Outsourcing; Logistikunternehmen; Leistungsangebot; Positionierung (Marketing)

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Supply Chain Management; Dienstleistungsnachfrage; Logistikmanagement; Dienstleistungsmarketing; Wertmanagement; Unternehmenskooperation

Freie Stichwörter (englisch)


Logistics Management; Service Marketing; Value Management;Business Collaboration

Kurzfassung


Die vorliegende Arbeit behandelt das Angebot und die Nachfrage von logistischen Mehrwertleistungen in der Kontraktlogistik. Nachfrager (Mandanten) sind in ihren Märkten mit einem verstärkten Kosten- und Servicewettbewerb konfrontiert. Die Anwendung innovativer Logistikkonzepte, wie bspw. Postponement, stärkt Unternehmen im Wettbewerb. Einige Mandanten haben erkannt, dass es für sie vorteilhaft sein kann, wenn Logistikdienstleister (LDL) bei der Umsetzung solcher Konzepte eine stärkere Rolle einnehmen. Sie vergeben daher zunehmend komplexe und spezifische Leistungsumfänge fremd. Für LDL ergibt sich daraus die Chance, einem rein kostenorientierten Wettbewerb zu entkommen, indem sie sich als Mehrwertanbieter positionieren. Diese Strategie setzt voraus, dass LDL durchgängige Funktionalitäten aufbauen, die für möglichst viele Mandanten nutzbar sind.
Bisher existiert kein Beitrag, der die Beschreibung, Erklärung und Gestaltung von Mehrwertleistungen in der Logistik in den Mittelpunkt rückt. Es fehlt eine Begriffsdefinition, die der vollen Reichweite von logistischen Mehrwertleistungen gerecht wird und sie wirksam eingrenzt. Aus dieser Forschungslücke wurden drei Ziele für die Dissertation abgeleitet. Erstens soll der Begriff der logistischen Mehrwertleistung definiert und systematisiert werden. Zweitens soll ein Kontingenzmodell entwickelt werden, welches Einflussfaktoren, Gestaltungsparameter sowie Potenziale und Risiken von logistischen Mehrwertleistungen beschreibt und wesentliche Zusammenhänge erklärt. Abschliessend soll ein Gestaltungsmodell erarbeitet werden, dass LDL dabei hilft, Mehrwertleistungen proaktiv zu entwickeln und sie in einem Leistungssystem zu ordnen. Kernelement dieses Modells ist ein Stufenschema, dass LDL dabei unterstützt, sich schrittweise zum Materialfluss-, Transparenz-, Koordinations- oder Optimierungsanbieter weiterzuentwickeln.
Die Thematik logistischer Mehrwertleistungen befindet sich in einer frühen Entwicklungsphase. Daher folgt die Arbeit einer qualitativ explorativen Forschungskonzeption. Dafür wurden die Erfahrungen von Kontraktlogistikanbietern und Mandanten aus den Branchen Automobil, Elektronik und High-Tech in Form von Interviews und Fallstudien untersucht.

Kurzfassung (englisch)


This dissertation examines the supply and demand for value-added services in the contract logistics market. Currently, clients are confronted with intensified cost and service competition in their respective markets. The application of innovative logistics concepts such as postponement enhances these firms’ competitiveness. Some clients have recognised the benefits of giving logistics service providers a larger role in implementing and running such concepts. As a result, they outsource increasingly complex and specific service areas to external providers. Logistics service providers can benefit from this trend – they avoid purely cost-oriented competition by positioning themselves as value-added suppliers. This strategy however requires that logistics service providers proactively create integrated functionalities and, for economies of scale, extend them to several users.
Previous studies have not focused explicitly on a description, explanation and conceptualisation of value-added services in logistics. A clear definition of concepts, which encompasses the full range of value-added logistics services, is also lacking. This dissertation fills the gaps in the literature in three ways. Firstly, it systematically defines the concept of value-added logistics services. Secondly, it develops a contingency model that incorporates drivers, conceptual parameters as well as potential benefits and risks of value-added logistics services. Major links in the model are also explained. Finally, it proposes a methodology that enables logistics service providers to systematically develop value-added services and to integrate them into a service portfolio. A key contribution of the model is an evolutionary path which helps logistics service providers progress step by step towards becoming providers of material flow, transparency, coordination or optimisation.
The topic of value-added logistics services is still in its infancy. This study therefore undertakes a qualitative and explorative research approach by drawing on interviews and case-studies of contract logistics providers and clients in the automobile, electronics and high-tech industries.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Straube, Frank (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Corsten, Daniel (PD Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


23.10.2006

Erstellungsjahr (yyyy)


2006

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3210

Quelle


Die Arbeit erscheint unter dem Titel „Mehrwertleistungen in der Kontraktlogistik“ im Shaker Verlag Aachen 2006. ISBN 3-8322-5379-3

PDF-File


dis3210.pdf

Dokumentverknüpfung


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