Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Führungskräfte von Schweizer Banken zwischen Indikativ und Imperativ : eine empirische Studie über die Bedeutung von Bankeigentümerstrukturen im Umgang mit der neuen institutionellen Logik des Weissgeldes

Titel (englisch)


Executives of Swiss banks between indicative and imperative : an empirical study on the role of bank ownership structure in dealing with the new institutional logic of clean money

Autor/Autorin


Guenduez, Ali A.

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


28.01.1981

Geburtsort


Tunceli

Matrikelnummer


05714274

Schlagwörter (GND)


Schweiz; Bank; Führungskraft

DDC (Dewey Decimal Classification)


Sozialwissenschaften - 300

Freie Stichwörter (deutsch)


Schweizer Banken; Weissgeldstrategie; Eigentümerstruktur; Finanzkrise

Freie Stichwörter (englisch)


Swiss banks; clean money

Kurzfassung


Weiss steht im Kontrast zu Schwarz. So weist eine Logik des weissen Geldes auf eine Abkehr vom schwarzen Geld hin. Der Kontrast von Weiss und Schwarz stellt dar, wie radikal der Wandel im Schweizer Bankensektor der letzten Jahre ist, und symbolisiert, dass auf dem Schweizer Bankenplatz nur noch versteuerte Gelder und Vermögen verwaltet werden. Die vorliegende Dissertation untersucht die Reaktionen der Schweizer Banken auf diese neue Logik mit einem besonderen Fokus auf Bedeutung und Einfluss von Bankeigentümerstrukturen. Die Analyse erfolgt in drei Schritten, die über einen theoretischen Bezugsrahmen im Zusammenhang stehen.
Der erste Untersuchungsabschnitt fokussiert den radikalen Wandel auf dem Schweizer Bankenplatz, welcher sich als Folge der Finanzmarktkrise von 2007/08 vollzog. In diesem Kapitel werden die unterschiedlichen Phasen des Wandels analysiert. Es wird gezeigt, wie eine historisch gewachsene Selbstverständlichkeit wie das Bankkundengeheimnis durch den Wandel grundlegend infrage gestellt und Schritt für Schritt deinstitutionalisiert wird. In der Folge setzte sich eine neue institutionelle Logik, die Logik des Weissgeldes, sukzessive durch.
Der zweite Untersuchungsabschnitt fokussiert die Schweizer Banken. In diesem Kapitel wird die Bedeutung der unterschiedlichen Formen von Eigentümerstrukturen der Banken hervorgehoben und danach gefragt, ob und inwiefern sie den Umgang der Schweizer Banken mit der neuen institutionellen Logik des Weissgeldes beeinflussen. Die Ergebnisse der explorativen Untersuchung zeigen, dass die unterschiedlichen Formen von Bankeigentümerstrukturen von Bedeutung sind. Sie haben allerdings keinen Einfluss auf den Umgang der Banken mit der neuen Logik.
Der dritte Untersuchungsabschnitt fokussiert Führungspersonen der Schweizer Banken und untersucht, wie diese den radikalen Wandel wahrnehmen und welche Überzeugungen sie hinsichtlich der neuen Logik des Weissgeldes teilen. Die Analyse anhand eines Strukturgleichungsmodells liefert hier eine theoretische Erklärung für die Adoption der institutionellen Logik des Weissgeldes in den Schweizer Banken.
Im Schlusskapitel wird die Bedeutung der Dissertation herausgearbeitet, indem einerseits auf ihre Implikationen für Praxis und Forschung hingewiesen wird, andererseits, indem methodische, empirische und theoretische Limitationen diskutiert werden.

Kurzfassung (englisch)


White stands in contrast to black. In this manner, a logic of clean-money indicates an abandonment of the logic of black money. This contrast illustrates the radical change in the Swiss banking sector in the last few years. The contrast symbolizes the willingness of the Swiss banks to manage only properly taxed assets. The present dissertation examines how the Swiss banks responded to the new logic, while setting a special focus on the role of the form of ownership Swiss banks have. The analysis is carried out in three steps each using the same theoretical framework.
The first section focuses on the radical change in the Swiss banking sector caused by the financial market crises of 2007/2008. This chapter discusses in detail the different phases of change. It shows how the taken-for-granted practices such as the bank client confidentiality, which have grown over time, were called into question and deinstitutionalized step by step. As a result a new institutional logic, the logic of clean-money, has been introduced in steps.
The second part focuses on the Swiss banks. This chapter presents the importance of the various ownership structures of banks. It examines to what extent the form of ownership of the Swiss banks influences the response to the new logic. The results of this exploratory study demonstrate the significance of the different forms of ownership structures. However, they do not influence the way Swiss banks responded to the new logic.
The third section focuses on the CEOs of the Swiss banks. It examines their perception of the drastic change and their opinions in terms of the new logic of clean-money. The results show that ownership structures don't influence how Swiss Banks deal with the new logic. The analysis gives a theoretical explanation for the Swiss banks' adoption of the institutional logic.
The closing chapter shows the dissertation's contributions and its practical and theoretical implications. Furthermore, this section discusses the methodological, empirical and theoretical limitations.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Schedler, Kuno (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Westerfeld, Simone (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Betriebswirtschaftslehre (PMA)

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


20.02.2017

Erstellungsjahr (yyyy)


2017

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4599

Quelle



PDF-File


dis4599.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 03/27/2017 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]