Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Health and Disability in the Workplace : Empirical Insights and Recommendations for Organizations

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Baumgärtner, Miriam K.

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


01.01.1982

Geburtsort


Tübingen

Matrikelnummer


09616053

Schlagwörter (GND)


Humanvermögen; Gesundheit; Führung; Vielfalt; Behinderung

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Organisationen; Personalmanagement; Gesundheit am Arbeitsplatz; Diversität; Inklusion; Mitarbeiter mit Behinderung; Organisationale Flexibilität

Freie Stichwörter (englisch)


Organizations; Human Resource Management; Occupational Health; Leadership; Diversity; Inclusion; Employees with Disabilities; Organizational Flexibility

Kurzfassung


Zwei gesundheitsbezogene gesellschaftliche Entwicklungen bedrohen das wichtigste Kapital von Organisationen: ihre Mitarbeiter. Diese Entwicklungen sind die Zunahme von arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen und die steigende Zahl von Mitarbeitern mit Behinderung in der Belegschaft. Häufigere Absenzen und höhere Kosten sowie geringere Produktivität und Arbeitsleistung auf der einen Seite und die Verpflichtung, sich mit Menschen mit Behinderung zu befassen auf der anderen Seite stellen Herausforderungen für Organisationen dar. Diese Dissertation adressiert diese Herausforderungen, indem (1) ein gesundheitsfokussierter Führungsstil (health-focused leadership; HFL) entwickelt und sein Einfluss auf organisationale Zielgrössen aufgezeigt wird; indem (2) die Auswirkung organisationaler Flexibilität auf Unterschiede in der Arbeitszufriedenheit von Mitarbeitern mit und ohne Behinderung untersucht wird; und indem (3) das Zusammenspiel von inter- und intrapersonellen Ressourcen auf die Arbeitsleistung von Menschen mit Behinderung analysiert wird.
In Studie 1 wird eine zweidimensionale HFL-Skala entwickelt und validiert. HFL wird in einer Stichprobe von 1.277 Mitarbeitern des öffentlichen Diensts als Prädiktor für gesundheitsbezogene sowie traditionelle arbeitsbezogene Zielgrössen verwendet und von rein beziehungsbasierten Effekten (leader-member exchange) abgegrenzt. Abschliessend wird HFL in ein Gesamtmodell betrieblicher Gesundheit integriert.
Die Studien 2 und 3 tragen zur Inklusion von Mitarbeitern mit Behinderung am Arbeitsplatz bei. Studie 2 verwendet Daten von 110 kleinen und mittelständischen Unternehmen (n = 4.141) und fokussiert auf die Untersuchung von Arbeitszufriedenheit. Neben Arbeitszufriedenheitsunterschieden zwischen Menschen mit und ohne Behinderung wird die wahrgenommene strukturelle Flexibilität als Rahmenbedingung analysiert. Studie 3 wird in einem israelischen Call-Center durchgeführt. Sie beleuchtet das Zusammenspiel von sozialer Unterstützung als interpersonelle Ressource und Selbstwirksamkeit als intrapersonelle Ressource bei der Vorhersage der Arbeitsleistung von Menschen mit Behinderung.
Zusätzlich zu den theoretischen Beiträgen der drei Studien identifiziert diese Dissertation betriebswirtschaftliche Handlungsfelder und leitet praktische Empfehlungen für Top Manager, Line Manager und HR Manager ab, die aufzeigen, wie sie Gesundheit fördern und mit Behinderung am Arbeitsplatz erfolgreich umgehen können.

Kurzfassung (englisch)


Two current public health developments threaten the most valuable resource of organizations: their employees. These developments are the increase in work-related health problems and the rising number of people with disabilities in the workforce. Higher absenteeism and costs as well as lower productivity and business performance on the one hand and the imperative to accommodate employees with disabilities on the other, pose challenges to organizations. This dissertation takes a first step in addressing these challenges by (1) developing a health-focused leadership (HFL) style and demonstrating its influence on organizational outcomes; (2) investigating the role of organizational flexibility on differences in job satisfaction between employees with and without disabilities; and (3) analyzing the interplay of interpersonal and intrapersonal resources on the job performance of people with disabilities.
In Study 1, a two-dimensional HFL scale is developed and validated. Analyzing a sample of 1,277 employees of a German public service organization, HFL is used as a predictor of health-related and traditional job outcomes and distinguished from mere relationship-based effects (i.e., leader-member exchange). Finally, HFL is incorporated into an overall model of occupational health.
Studies 2 and 3 contribute to the inclusion of employees with disabilities in the workplace. Study 2 uses data from 110 small and medium-sized companies (n = 4,141) and investigates job satisfaction as a focal job attitude. Besides examining job satisfaction differences between employees with and without disabilities, perceived structural flexibility is investigated as an organizational boundary condition. Study 3 is conducted in an Israeli call center. It sheds light on the interplay of social support as an interpersonal resource, and self-efficacy as an intrapersonal resource in predicting job performance of people with disabilities.
In addition to the theoretical contributions of the three studies, this dissertation identifies fields of managerial action and provides practical recommendations for top managers, line managers, and HR managers on how to promote health and accommodate employees with disabilities in the workplace.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Bruch, Heike (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Hilb, Martin (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Betriebswirtschaftslehre (PMA)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


16.09.2013

Erstellungsjahr (yyyy)


2013

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4134

Quelle



PDF-File


dis4134.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 09/17/2013 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]