Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Koordinierte Effekte in der EU und den USA

Titel (englisch)


The treatment of coordinated effects in the European Union and the United States

Autor/Autorin


Wolf-Posch, Anna Katharina

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


03.11.1980

Geburtsort


Bonn, Deutschland

Matrikelnummer


07614845

Schlagwörter (GND)


Europäische Union; USA; Fusionskontrolle; Spieltheorie; Rechtsvergleich

DDC (Dewey Decimal Classification)


Recht - 340

Freie Stichwörter (deutsch)


Koordinierte Effekte; Ökonomie; Europäische Kommission; DoJ; FTC; Leitlinien; Effizienztheorien; horizontale Zusammenschlüsse; vertikale Zusammenschlüsse; konglomerate Zusammenschlüsse; Fusion

Freie Stichwörter (englisch)


Coordinated effects; economics; game theory; European Commission; DoJ; FTC; guidelines; efficiency theories; efficiencies; horizontal mergers; vertical mergers; conglomerate mergers

Kurzfassung


Die Arbeit vergleicht die Entwicklung und den gegenwärtigen Stand der Diskussion über die koordinierten Effekte im Rahmen der Fusionskontrolle in der EU und den USA. Die Fusionskontrolle sollte in erster Linie eine ökonomische Analyse auf der Basis klarer, möglichst unbeengender Regeln sein. Um dieser Auffassung gerecht zu werden, beginnt jeder Abschnitt mit einer Analyse der gegenwärtig herrschenden ökonomischen Modelle. Diese Modelle werden mit den Leitlinien sowie der Entscheidungspraxis der Gerichte und Wettbewerbsbehörden in der EU und den USA verglichen.

Das erste Kapitel gibt einen Einblick in die Fusionskontrolle in der EU und den USA und beschreibt kurz die europäische Entwicklung hin zum "more economic approach". Das zweite Kapitel vergleicht die Handhabung koordinierter Effekte bei horizontalen Zusammenschlüssen in der EU und den USA. Das dritte Kapitel behandelt koordinierte Effekte bei vertikalen und konglomeraten Zusammenschlüssen. Das vierte Kapitel analysiert Effizienztheorien im Zusammenhang mit koordinierten Effekten.

Wettbewerbsbehörden verfügen heute zum ersten Mal über die ökonomischen Grundlagen, mit denen sich koordinierte Effekte relativ zuverlässig analysieren lassen. Verbesserungen spieltheoretischer Modelle und computerbasierender Berechnungen haben die ökonomische Analyse der koordinierten Effekte nachhaltig verändert. Die Arbeit zeigt, in welchen Bereichen die Fusionskontrollpraxis von der ökonomischen Lehre abweicht und zeigt Kritikpunkte und Verbesserungsmöglichkeiten auf. Die Fusionskontrolle ist, wie das Wirtschaftsrecht allgemein, im besten Fall in Regeln gefasste Ökonomie. Recht ist in diesem Bereich daher zwangsläufig ein "Status Quo" und regelmäßigen Veränderungen unterworfen.

Kurzfassung (englisch)


The dissertation compares the development of merger control coordinated effects analysis in the EU and the U.S. Merger control should be an economic analysis on the basis of clear and not unnecessary restrictive rules. This is why every chapter of this dissertation starts with an analysis of the current economic teaching. The state of the guidelines, jurisprudence and antitrust authorities' decision-making practice in the EU and the U.S. is then compared to contemporary economic analysis.

Chapter 1 is an introduction to merger control in the EU and the U.S. It also outlines the EU's new "more economic approach". Chapter 2 compares the treatment of the coordinated effects of horizontal mergers in the EU and the U.S. Chapter 3 discusses coordinated effects analysis in the context of vertical and conglomerate mergers. Chapter 4 focuses on the treatment of efficiencies in the context of coordinated effects analysis.

Today, for the first time, competition authorities have the necessary economic tools to efficiently assess coordinated effects. Improvements of game theoretic modeling and computing have greatly advanced this analysis. These developments have profoundly changed merger control. The dissertation analyses in what ways merger control economics, merger guidelines and antitrust authorities' decision-making practice differ. The dissertation contains some criticism and suggestions for improvement. In the best case, merger control - like any area of economic law - is just rule-based economics. It should never be treated as being more than just a "status quo" and subject to constant change.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Baudenbacher, Carl (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Corruble, Philippe (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Rechtswissenschaft (DLS)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


17.02.2014

Erstellungsjahr (yyyy)


2014

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4253

Quelle



PDF-File


dis4253.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 03/18/2014 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]