Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Private Equity Minority Investments : Sharing Control in Closely Held Private Family Firms

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Söding, Judith Verena

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


15.07.1983

Geburtsort


Ludwigshafen am Rhein

Matrikelnummer


02607117

Schlagwörter (GND)


Schweiz; Familiengesellschaft; Private Equity; Minderheitsbeteiligung; Mitspracherecht

DDC (Dewey Decimal Classification)


Recht - 340

Freie Stichwörter (deutsch)


Aktionärbindungsvertrag; Beteiligungsvertrag; GmbH; Aktiengesellschaft; Beteiligungskapital; Beteiligungsfinanzierung; Aktienrecht; Risikokapital; Familienunternehmen; Familienbetrieb; Stimmrecht

Freie Stichwörter (englisch)


Minority investment; shareholders' agreement; close corporation; stock corporation; limited liability company; family firms; voice; exit

Kurzfassung


Mit dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2007 begann für die Private Equity Branche ein neuer Investitionszyklus, der insbesondere durch konservativere Kapitalstrukturen geprägt ist. Als Folge der sich weiterhin auf vergleichsweise hohem Niveau befindlichen Kaufpreise für Zielgesellschaften, haben sich die von Private Equity Investoren investierten Eigenkapitalanteile für den Kontrollerwerb ceteris paribus erhöht. Hinzu kommt eine im Vergleich zu den Vorjahren geringere Anzahl an hochkarätigen Unternehmen, die zum Verkauf stehen. Auf der Suche nach neuen Investitionsmöglichkeiten haben eine Reihe von Private Equity Funds ihr Anlagespektrum um Minderheitsinvestitionen erweitert. Zeitgleich hat die neue wirtschaftliche Lage Eigentümer von Familienunternehmen dazu bewogen, Partnerschaften mit Private Equity Funds in Betracht zu ziehen, um sich hierdurch nicht nur Zugang zu Kapital zu verschaffen, sondern auch von zusätzlicher Fachkompetenz, Erfahrung und Geschäftskontakten zu profitieren. Trotz der beidseitigen potentiellen Vorteile weisen Minderheitsinvestitionen erhebliches Konfliktpotential im Gesellschafterkreis auf. Ohne privat verhandelte rechtliche Absicherungsmechanismen riskieren Private Equity Investoren, welche sich mit einer Minderheit an einer privat gehaltenen familienkontrollierten Gesellschaft beteiligen, eine wirtschaftlich signifikante Investition ohne faktische Mitsprache und Kontrolle zu halten. Bei§ einer sich unter Plan entwickelnden Gesellschaft bietet sich ihnen kaum eine Möglichkeit des Eingriffs oder Ausstiegs aus dem Investment. Diese Buch befasst sich mit den Möglichkeiten und Grenzen gesetzlicher und privat verhandelter Instrumente und Vereinbarungen, welche die Interessen von Minderheitsinvestoren schützen, die Wahrscheinlichkeit opportunistischen Verhaltens durch kontrollierende Gesellschafter reduzieren und den Einfluss sowohl auf Aktionärsebene wie auch auf Ebene des Verwaltungsrates stärken. Im Zentrum nicht-finanzieller Instrumente stehen Regelungen in Zusammenhang von "Voice" und "Exit". Das Hauptaugenmerk dieser juristischen Analyse liegt auf Regelungen im Zusammenhang von "Voice". Diese gewinnen im Zuge einer verstärkten Fokussierung von Private Equity Investoren auf strategische und operative Wertsteigerung in Ergänzung oder anstelle von den durch Fremdfinanzierung erzielten Hebelwirkungen an Bedeutung. Eine "starke Stimme" bei Unternehmensentscheiden trägt erheblich dazu bei, dass die zum Investitionszeitpunkt gemeinsam festgelegten Strategien zur Wertsteigerung in der Folge planmässig umgesetzt werden.

Kurzfassung (englisch)


Triggered by the financial crisis starting in 2007, the private equity industry has entered a new investment cycle characterized by more conservative capital structures. As acquisition prices of target companies have remained comparatively high the equity tickets to acquire control ceteris paribus have increased. In addition, deal flow of high-quality assets has reduced. In search of new investment opportunities, a number of private equity funds have broadened their focus to include minority investments. At the same time, the new market reality has led some owners of family firms to consider partnering with private equity funds to gain access to capital as well as professional expertise, experience, and business contacts. Despite potential mutual benefits, minority investments carry considerable potential for conflicts between the business partners. In the absence of privately negotiated legal tools, private equity minority investors investing in closely held private family-controlled firms risk ending up with an economically significant investment with no de facto voice and control. In case of underperformance they have hardly any ability to intervene or exit the investment. This study explores the possibilities and limitations of statutory and privately negotiated legal tools and arrangements that minority investors can use to protect their interests, to reduce the probability of opportunistic behavior by controlling shareholders, and to enhance their influence both at the shareholder and the board of directors level. The principal non-financial means are voice and exit-related mechanisms. While touching upon exit, the focus of this legal analysis is on voice and voice-related rights. Voice is gaining importance as private equity investors increasingly focus on strategic and operational value creation in addition to or instead of leverage effects. Voice helps ensure that the value-enhancing strategies devised at the outset of the investment are implemented as planned.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Nobel, Peter (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Achleitner, Ann-Kristin (Prof. Dr. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Rechtswissenschaft (DLS)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


20.02.2012

Erstellungsjahr (yyyy)


2012

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3986

Quelle



PDF-File


dis3986.pdf

Dokumentverknüpfung


Link zu diesem Dokument







letzte Änderung: 10/10/2012 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]