Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Strategic Renewal of Activity Systems : An Interdependency Perspective

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Albert, Daniel

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


01.09.1981

Geburtsort



Matrikelnummer


08615429

Schlagwörter (GND)


Strategisches Management; Strategie; Wandel; Interdependenz; Komplexes System

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Strategischer Wandel; Komplexe Systeme; Interdependenzen; Geschäftsaktivitäten

Freie Stichwörter (englisch)


Strategic renewal; Activity Systems; Interdependency; System of Interdependent Activity Choices; Complex Systems; Change; Adaptation; Recombination; Complexity Theory; Contingency Theory; European Banking Industry

Kurzfassung


Die Strategie und das Geschäftsmodell einer Organisation wird in der Literatur immer häufiger als ein komplexes System interdependenter Geschäftsaktivitäten, sogenannter "activity systems", konzeptualisiert. Unternehmen müssen strategische Entscheidungen darüber treffen, welche Geschäftsaktivitäten sie verfolgen möchten und in welchem Ausmass. Dabei sind die getroffenen Entscheidungen abhängig voneinander und beeinflussen daher, ob das System als Ganzes in sich konsistent ist und zu seiner Umwelt passt. Diese Interdependenzen zwischen den Geschäftsaktivitäten sind zentral für das Erlangen von Wettbewerbsvorteilen und die Fähigkeit eines Systems sich kontinuierlich zu erneuern. Trotz der zentralen Rolle von Interdependenzen zwischen Geschäftsaktivitäten, wissen wir sehr wenig über den Ursprung von diesen "activity systems". Darüber hinaus gibt es in der Literatur unterschiedliche Ansichten, welchen Einfluss Interdependenzen auf strategischen Wandel haben. Während einige Studien zeigen, dass Interdependenzen zwischen Geschäftsaktivitäten Wandel verhindern, finden andere Studien, dass Interdependenzen die Vielfalt erhöhen und Konflikte fördern was den strategischen Wandel begünstigt.
Die vorliegende Dissertation adressiert diese Forschungslücken in drei Studien. Dabei bauen die drei Studien auf der bestehende Literatur zu "activity systems" sowie zu strategischem Wandel auf und erweitern diese. In der ersten Studie werden die Elemente, die einem "activity system" zugrunde liegen, sowie deren Einfluss auf die Ausgestaltung der Interdependenzen im System genauer analysiert. In der zweiten Studie wird ein theoretisches Rahmenwerk, welches zwischen Interdependenzstruktur und -regeln unterscheidet, vorgeschlagen, um paradoxe Zusammenhänge zwischen Interdependenzen und strategischem Wandel erklären zu können. In der dritten Studie wird der Einfluss unterschiedlicher Arten der Modularität und Konzentration von Interdependenzen auf die Wahrscheinlichkeit der Rekombination von Aktivitätsdomänen empirisch untersucht. Die abgeleiteten Hypothesen werden anhand eines Datensatzes des Europäischen Bankensektors zwischen den Jahren 2000 und 2011 getestet und weitgehend unterstützt. Die zentrale Aussage dieser Dissertation ist, dass Interdependenzen strategischen Wandel sowohl begünstigen als auch verhindern können, je nachdem, wie sie verteilt sind und welchen Regeln sie folgen.

Kurzfassung (englisch)


A growing literature stream conceptualizes organizations, their strategy, and business models as complex systems of interdependent activity choices. Accordingly, firms have to make decisions about which activities to engage in and to what extent. Choices made are interdependent with one another and thereby influence whether the system as a whole is internally consistent and fits its environment. The interdependencies among activity choices are found to be central to understanding sources of competitive advantage and the system's ability to undergo continuous strategic renewal. Despite the prominent role of interdependency in activity systems, little is known about the sources of interdependency in activity systems. Moreover, the literature does not agree on the role of interdependency on strategic renewal. While some studies suggest that interdependencies among activities lead to inertia, other studies suggest that they create variety and conflict, which can lead to strategic renewal.
In three essays, I revisit the extant literature on activity systems and strategic renewal with a particular focus on interdependency to address these gaps. In the first essay, I explore the constituting elements of an activity system and identify the influence they have on the overall interdependency design. In the second essay, a theoretical framework that distinguishes between interdependency structure and rules is proposed to reconcile paradox findings of the relationship between interdependency and strategic renewal. In the third essay, I analyze different types of interdependency modularity and concentration in activity systems on the likelihood of activity domain recombination. Hypotheses are tested and supported in a longitudinal sample of the European banking industry between the years 2000 and 2011. Overall, the central claim of this thesis is that interdependencies can enable and inhibit strategic renewal and that this is dependent upon the distribution of interdependencies and the set of rules they follow.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Lechner, Christoph (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Laamanen, Tomi (Prof. PhD)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Betriebswirtschaftslehre (PMA)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


16.09.2013

Erstellungsjahr (yyyy)


2013

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4133

Quelle



PDF-File


dis4133.pdf

Dokumentverknüpfung


Link zu diesem Dokument







letzte Änderung: 08/16/2013 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]