Metadaten







Promotionsordnung


PromO94

Kumulative Dissertation



Titel


The Role of Emotion in Leader Trust Processes

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Maier, Victoria Elizabeth

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


11.02.1971

Geburtsort



Matrikelnummer


02669174

Schlagwörter (GND)


Führungspsychologie; Vertrauen; Affekt

DDC (Dewey Decimal Classification)


Philosophie und Psychologie - 100

Freie Stichwörter (deutsch)


Kognitive Bewertungstheorie; Emotion; Führung

Freie Stichwörter (englisch)


Trust; appraisal theory; emotions; leadership

Kurzfassung


Neuere Studien zur Verbindung zwischen Affekt und Vertrauen versuchen zu erklären, wie Emotionen das Verhalten eines Vertrauenden prägen und zur Optimierung dyadischer Vertrauensbeziehungen eingesetzt werden könnten. Der Grossteil dieser Forschung untersucht den zwischenmenschlichen Austausch und die sozialen Normen, welche die Vertrauensbeziehung zwischen dem Vertrauenden (truster) und der Vertrauensperson (trustee) beeinflussen. Von den grundlegenden Aspekten des inneren Erlebnisses eines Vertrauenden ist wenig bekannt, obwohl Vertrauen grundsätzlich als psychologischer Zustand betrachtet wird. Dass der Vertrauende zunächst durch eine affektive Reaktion auf seine Umgebung bzw. die Vertrauenssituation Wahrnehmungen bildet, welche die Vertrauensentscheidung direkt betreffen, wird kaum behandelt.
Diese Dissertation schlägt deshalb vor, Vertrauen aus dieser inneren Perspektive als ein sich dauernd änderndes Erleben statt als ein quantifizierbares Ergebnis zu betrachten. Dieser Ansatz wird mit einer Diskussion zur Behandlung von Emotionen in der Vertrauensliteratur eröffnet. Basierend auf der kognitiven Bewertungstheorie (cognititve appraisal theory; Lazarus, 1991a) wird anschliessend vorgeschlagen, dass intrapersonelles Vertrauen ein bewertungsbasierter (appraisal-based) Austausch zwischen dem Vertrauenden und seiner Umgebung sei und deshalb durch sein persönliches Wohlbefinden motiviert werde. Um über diesen Austausch hinter intrapersoneller Vertrauensentstehung Aufschluss zu geben, wird ein exploratives Framework entwickelt. Dieses intrapersonelle Framework besteht aus den einzelnen Schritten des Bewertungsverfahrens (appraisal process steps), das durch eine Bewertungsplattform initiiert wird. Die Bewertungsplattform beinhaltet zwei qualitative Variablen: eine Umgebungsvariable für den speziellen Vertrauenskontext sowie eine Personenvariable, welche die Prioritäten des Vertrauenden in der Vertrauensumgebung widerspiegelt. Das Framework wird danach verwendet, um deutlich zu machen, wie die Basisemotionen - Angst, Wut, Trauer, Ekel, Glück, Liebe und Überraschung - intrapersonellem Vertrauen eine eigene Erfahrungsqualität, Verhaltensreaktion und Wahrnehmung verleihen. Danach wird das Framework verwendet, um das interne Erleben von Führungskräften als Vertrauenden zu erhellen. Zum Schluss werden Einschränkungen sowie weitere Entwicklungsmöglichkeiten der Theorie zur intrapersonellen Vertrauensentstehung besprochen.

Kurzfassung (englisch)


Recent studies examining the link between affect and trust have attempted to explain how emotions influence a truster's reactions and how they might be utilized to optimize trust relationships. Most of this research focuses on the interpersonal perspective and the social norms that shape a dyadic trust exchange between truster and trustee. Though trust is viewed as a psychological state, surprisingly little is as yet known about the critical intrapersonal aspects of trust that precede the interpersonal dyadic exchange, i.e., how context and emotion influence the truster’s subjective experience of the trust relationship.
The purpose of this dissertation is therefore to suggest that trust should also be studied from this internal angle as a continually changing experience rather than as a quantifiable outcome. I begin by discussing how past research has considered the role of emotion in the emergence of trust. Then I use cognitive appraisal theory (Lazarus, 1991a) to propose that intrapersonal trust is an appraisal-based exchange between the truster and the environment and is motivated by personal well-being, and therefore situated by emotion. To shed light into the person-environment exchange behind intrapersonal trust, I build an exploratory framework that begins with an appraisal platform and moves through each step of the appraisal process. The appraisal platform consists of an environmental variable specific to the trust context and a personal variable that can be specified to reflect the truster’s priorities in the trust environment; both are qualitative. I refer to this framework as the intrapersonal trust framework. Using this basic framework, I discuss how each basic emotion - fear, anger, sorrow, disgust, happiness, love, and surprise - gives intrapersonal trust a unique experiential quality, behavioral response, and interpretation. Finally, to round out the reader's sense of the possibilities associated with the intrapersonal trust framework, I use it to discuss the internal experience of leaders as trusters. I conclude with a discussion of limitations and potential future development of this research.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Walter-Busch, Emil (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Hilb, Martin (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


14.09.2009

Erstellungsjahr (yyyy)


2009

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3594

Quelle



PDF-File


dis3594.pdf

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letzte Änderung: 07/16/2010 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]