Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Besicherung nach dem Bucheffektengesetz

Titel (englisch)


Secured transactions after the Federal Intermediated Securities Act

Autor/Autorin


Steiner, Florian Louis

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


17.09.1983

Geburtsort



Matrikelnummer


03601184

Schlagwörter (GND)


Schweiz : Bundesgesetz über Bucheffekten; Wertrechte; Sicherungsrecht

DDC (Dewey Decimal Classification)


Recht - 340

Freie Stichwörter (deutsch)


Bucheffekten; Kontrollvereinbarung; Besicherung; Vollrechtssicherheit; irreguläres Pfandrecht; Sicherungsübereignung; Sicherungsübertragung; Sicherungszession

Freie Stichwörter (englisch)


Intermediated securities; security interest; control agreement

Kurzfassung


Bucheffekten sind in erster Linie als qualifizierte Buchungen in einem Effektenkonto aufzufassen, welche ein Recht gegenüber einem Emittenten repräsentieren. Die vom BEG bereitgestellten Verfügungsmodalitäten dienen dabei dem Zweck, einer Verfügung über das repräsentierte Recht Drittwirksamkeit zu verleihen. Welcher Art die Verfügung über das Recht ist, wird jedoch grundsätzlich zwischen den Parteien im Valutaverhältnis im Rahmen eines Verfügungsvertrages festgelegt und entzieht sich für gewöhnlich der Kenntnis der Verwahrungsstelle.
Die im Bereich des BEG möglichen Sicherungsgeschäfte unterscheiden sich nicht grundlegend von den bereits bekannten gemäss Fahrnispfandrecht, setzt das BEG doch die möglichen Verfügungsarten voraus. Art. 901 Abs. 3 ZGB bezieht sich sodann lediglich auf den Vorgang der Verpfändung und steht der Anwendbarkeit der übrigen pfandrechtlichen Prinzipien nicht kategorisch entgegen. Eine bedeutende Neuerung ist hingegen der Ersatz des Faustpfandprinzips durch das Kontrollprinzip.

Kurzfassung (englisch)


Intermediated securities are to be judged primarily as qualified credits to securities accounts with an intermediary and represent rights against an issuer. The disposition modalities provided by FISA thereby serve the purpose to render a disposition in respect of rights against an issuer effective against third parties. The type of disposition is subject to the agreement between the respective parties and is regularly not known by the intermediary.
The types of security interests within FISA do not differ significantly from security interests elaborated under Swiss Civil Code (SCC) as FISA presupposes the available types of dispositions. Article 901 paragraph 3 SCC only addresses the operation of granting a security interest and does not exclude the applicability of pledge principles categorically. An important innovation though consists in the replacement of the «dead pledge principle» (Faustpfandprinzip) by the control principle.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Bertschinger, Urs (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Roberto, Vito (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Rechtswissenschaft (DLS)

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


20.02.2012

Erstellungsjahr (yyyy)


2011

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3990

Quelle



PDF-File


dis3990.pdf

Dokumentverknüpfung


Link zu diesem Dokument







letzte Änderung: 02/18/2014 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]