Metadaten







Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Facing the organizational trust gap: Measuring and Building Trust in Organizations

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Pirson, Michael

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


15.09 1973

Geburtsort


Rheinfelden/ Baden

Matrikelnummer



Schlagwörter (GND)


Organisationshandeln; Vertrauen; Imagepolitik; Stakeholder

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Prestige; Organisation; Reputation; Stakeholder Managment; Vertrauensmessung; Aufbau von Vertrauen; Measuring trust; Vertrauen in Organisationen; Anspruchsgruppen

Freie Stichwörter (englisch)


Trust; Reputation; Stakeholder Management; Measuring trust; Managing trust; organizational trust

Kurzfassung


Vertrauen wird häufig als grundlegende Voraussetzung für gute Zusammenarbeit, hohe Motivation, kreative Innovation und erfolgreiche Veränderungsprozesse angesehen. Die nach dem Kollaps von Enron und anderen Unternehmen offenbarten Probleme haben allerdings dazu beigetragen, dass Vertrauen in Unternehmen weiter gesunken ist. In einer sich globalisierenden Welt, in der die Komplexität exponentiell steigt, wird Vertrauen aber immer wichtiger. Es wird daher von vielen als strategische Ressource verstanden die einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil darstellt. Heutzutage sehen sich mehr und mehr Unternehmen einer ‚Vertrauenslücke’ gegenüber, die ein Hindernis für zukünftiges Wachstum darstellt. Diese Dissertation hat zum Ziel theoretische und praktische Antworten auf die Frage zu geben, wie Organisationen und speziell ihre Führungsorgane die jetzige Vertrauenskrise entschärfen und Vertrauen wieder aufbauen können.

Im ersten Teil wird die Forschungsproblematik und Forschungsfrage umrissen. Danach werden die theoretischen Konzepte zu deren Beantwortung eingeführt und das Phänomen des Vertrauens eingehender analysiert.
Im folgenden Teil wird ein Konzept zur Vertrauensmessung vorgestellt was anhand einer empirische Untersuchung mit 2053 Befragten von 4 unterschiedlichen Organisationen und acht verschiedenen Anspruchsgruppen bestätigt wurde.
Darauf werden anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse von 32 semi-strukurierten Interviews mit Repräsentanten verschiedenen Anspruchsgruppen Vorschläge entwickelt, wie Vertrauen gesteuert und aufgebaut werden kann.
In einem abschliessenden Teil werden diese Erkenntnisse in einem Integrierten Vertrauensmanagmentkonzept zusammengeführt (ISTMAF). Dieses Konzept soll es Führungsorganen erlauben, Vertrauen zu messen und die Organisation für dessen Relevanz zu sensibilisieren. Ebenso soll es einen Beitrag dazu leisten, dass Vertrauen systematisch aufgebaut werden kann.

Diese Arbeit schafft daher eine theoretisch und empirisch geprüfte Vorlage, wie Unternehmen Vertrauen aufbauen können, sollten sie daran interessiert sein. Das vorgeschlagene Konzept kann separat genutzt oder aber auch in bereits bestehende Corporate Governancemechanismen integriert werden. Damit können Unternehmen ihre zukünftige Wettbewerbsfähigkeit sichern und ausbauen.

Kurzfassung (englisch)


Trust is commonly seen as a key enabler of cooperation, motivation, innovation and processes of transformation. However, the disclosures following the collapse of Enron and other companies contributed to a further decline of trust in business organizations. In a globalizing world where complexity increases exponentially, more trust is not only needed but must be regarded as a strategic resource. Today, many organizations are facing a trust gap that will hinder further organizational development. This dissertation seeks to identify theoretical and practical answers to the problem of how corporate boards can mitigate the current trust crisis and thus ensure sustainable organizational development.

After delineating the research problem in depth, the author presents theoretical concepts that will further enable stakeholder trust management (corporate governance and stakeholder management). Subsequently, the concept of trust is analysed in detail and potential inroads for trust management are identified.

Based on the literature and interview research, a survey with 2,053 respondents from four organizations and eight stakeholder groups was conducted. The data analysis provides support for a comprehensive stakeholder trust measurement. After further review of the literature and an analysis of 32 semi-structured interviews with respondents from five stakeholder groups, organizational trust hazards and trust enablers were identified. These can serve as the basis for systematic trust building.
Combining these findings, an Integrated Stakeholder Trust Management Framework (ISTMAF) is proposed that will: 1) allow corporate boards to measure and monitor stakeholder trust and thus sensitize the organization to the issue and 2) enable the board to generate decisions to restore trust and reflect on potential decisions’ trust-breaking or trust-building capacity.

The research suggests using ISTMAF as a stand-alone tool or integrating it into corporate governance mechanisms in conjunction with the balanced scorecard or risk management models. By employing ISTMAF in this manner, boards can redirect their attention to tackling the task of restoring organizational trust and securing long-term corporate survival.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Hilb, Martin (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Walter-Busch, Emil (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


02.04.2007

Erstellungsjahr (yyyy)


2006

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3276

Quelle



PDF-File


dis3276.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 11/27/2007 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]