Metadaten







Promotionsordnung


PromO94

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Entrepreneurship in Intra-organizational Networks : An Entrepreneurial Perspective on the Management of Multi-unit Organizational Systems

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Mohr, Thomas

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


14.11.1977

Geburtsort



Matrikelnummer


05610803

Schlagwörter (GND)


Organisation; Soziales Netzwerk; Intrapreneuring; Coopetition; Innerbetriebliche Kooperation; Effizienz

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Multinationales Unternehmen; Entrepreneurship

Freie Stichwörter (englisch)


Multinational corporation; organization; social network

Kurzfassung


Die vorliegende Dissertation dreht sich im Kern um die Frage, wie Organisationen eine höhere Performance erzielen können. Diese Fragestellung ist, obwohl sie eigentlich jeder Management-Forschung zugrunde liegt, zugegebenermassen nicht sehr ungewöhnlich. Allerdings zielt die Arbeit darauf ab, die Problemstellung mit Hilfe eines eher unkonventionellen konzeptionellen Ansatzes zu lösen, indem sie Organisationen als Netzwerke versteht. In diesem Verständnis bestehen Organisationen aus einzelnen unternehmerischen Einheiten und Management-Prozessen. Diese Systeme basieren, wie das inter-organisationale Umfeld, auf zwei fundamentalen relationalen Eigenschaften: Wettbewerb und Kooperation. Die Ergebnisse der Untersuchungen deuten darauf hin, dass Organisationen eine höhere organisationale Effizienz und Effektivität erreichen können, indem sie sich die Mechanismen dieser beiden relationalen Charakteristika simultan ausnutzen. Um gleichzeitig Wettbewerb und Kooperation zu erreichen bedienen sich die Empfehlungen dieser Arbeit dem Konzept des Coopetition. Die Idee wird in einem theoretischen Rahmenwerk konzeptionalisiert, welches die relevanten Faktoren aus bestehender Literatur integriert. Dieses Modell wurde durch einen Mix aus qualitativer und quantitativer empirischer Untersuchung getestet und validiert. Bei der Erarbeitung des theoretischen Modells wurde vorrangig auf interorganisationale Theorie zurückgegriffen. Mit diesem Ansatz argumentiert die Studie inhärent, dass Organisationen als Systeme von eingebetteten ökonomischen Akteuren konzeptionalisiert werden können. Im Unterschied zum interorganisationalen Kontext beinhalten diese Systeme jedoch einen zusätzlichen Akteur. Dieser wird durch die Unternehmensleitung repräsentiert, welche die zentrale Aufgabe der Steuerung, in Form von Koordination und Manipulation des Systems, inne hat. In einem abschliessenden Konzept der unternehmerischen Koordination werden Empfehlungen zur Ausgestaltung dieser Steuerung formuliert.

Kurzfassung (englisch)


The central objective of this research is to question how organizations can achieve higher organizational performance. Admittedly, this question - although it underlies all management research - is not a very bohemian one. However, the research aims at approaching the question from a rather unconventional perspective - it understands organizations as networks spanned by entrepreneurial entities and managerial processes. Like the external business environment, these systems are understood as being determined by two fundamental relational characteristics: competition and cooperation. The research argues that organizations can achieve higher organizational performance by leveraging the mechanisms of competition and cooperation within their systems and thus seizing the game of business via coopetition. This idea is conceptualized in a theoretical framework, which integrates relevant factors from the extant literature. The model was tested using a mix of qualitative and quantitative empirical investigations. Applying predominantly interorganizational theory, the research inherently argues that the network spanned by multiunit organizational systems can be understood as a system of embedded economic actors. However, there is a fundamental difference of the interorganizational field in this business game - organizational networks have an additional player, the corporate headquarters, which has the role of designing and manipulating the game in appropriate ways. How this manipulation should take place is recommended by formulating a concept of entrepreneurial coordination.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Fahrni, Fritz (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Friedli, Thomas (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


22.02.2010

Erstellungsjahr (yyyy)


2009

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3696

Quelle



PDF-File


dis3696.pdf

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