Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Banken mit Stil : die Förderung der italienischen Kultur durch italienische Banken in der Schweiz

Titel (englisch)


Banks with style : the promotion of Italian culture by Italian banks in Switzerland

Autor/Autorin


Montanari, Josef Matthias

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


29.11.1981

Geburtsort



Matrikelnummer


01652569

Schlagwörter (GND)


Kulturförderung; Bourdieu, Pierre, 1930-2002; Bank

DDC (Dewey Decimal Classification)


Sozialwissenschaften - 300

Freie Stichwörter (deutsch)


Italienische Banken; Made in Italy; Italianità; italienische Kultur; BSI SA; Banca della Svizzera Italiana; BPS; Banca Popolare di Sondrio; Finter Bank Zurich; Cornèr Banca; Notenstein Privatbank

Freie Stichwörter (englisch)


Italian banks; cultural promotion; Italian culture

Kurzfassung


Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit der Förderung der italienischen Kultur durch italienische Banken in der Schweiz. Aufbauend auf der aktuellen Literatur sowie dreizehn Interviews mit Akteuren des sozialen Feldes, darunter drei CEOs, ein ehemaliger CEO und jetziger Verwaltungsratspräsident sowie einem stellvertretenden CEO und Vertreter einer Tessiner Bankiersfamilie, wird die Fördertätigkeit italienischer Banken in der Schweiz dargestellt und anhand konkreter Beispiele ausführlich besprochen. Dabei hat sich gezeigt, dass die Beweggründe zur Kulturförderung unterschiedlich und vielfältig sind. Mit Bezug zum kultursoziologischen Ansatz von Pierre Bourdieu wird die Kulturfördertätigkeit von Banken untersucht und aufgezeigt, dass durch die Förderung legitimer Kulturprojekte Bankhäuser ihre Position innerhalb der Gesellschaft sichern. Als Forschungsmethode dient die Grounded Theory, eine qualitative Vorgehensweise. Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass italienische Banken in der Schweiz sehr unterschiedlich Kulturförderung betreiben. Dies widerspiegelt sich insbesondere in der Ausgestaltung der einzelnen Projekte, so langfristige versus punktuellen Engagements, Vielfalt und Umfang der Projekte sowie deren Finanzierung. Es zeigt sich, dass die Kulturförderung bei den betrachteten Banken konzeptionell ausnahmslos auf der höchsten Führungsebene angesiedelt ist und dass sich CEOs und zum Teil Verwaltungsratspräsidenten sehr persönlich dafür engagieren. Kulturförderung wird somit nicht an untere Stellen im Unternehmen delegiert oder gar an Externe ausgelagert. Für die Einordnung der Förderung der italienischen Kultur durch italienische Banken wurden zusätzlich Interviews mit Personen ausserhalb der Banken geführt. Diesbezüglich kristallisiert sich heraus, dass die Innensicht der Banken mit der Aussensicht divergiert und der Stellenwert der Bankenkulturförderung unterschiedlich eingeschätzt wird. Ebenfalls zeigt sich, dass italienische Banken ihre Herkunft bewusst zur Markenbildung nutzen, währendem andere ausländische Banken dies nur wenig tun, wie zwei exemplarische Beispiele illustrieren.

Kurzfassung (englisch)


This dissertation deals with the promotion of Italian culture as practiced by Italian banks in Switzerland. Based on current literature as well as thirteen interviews with stakeholders in the social domain - including three CEOs, a former CEO and current board of directors president and a deputy CEO and representative of a Ticino banking family - this dissertation uses concrete examples to present and extensively discuss the funding activities of Italian banks in Switzerland. Research has shown that the motivations for cultural promotion are diverse and multifaceted. The banks' cultural promotion practices are examined with regard to Pierre Bourdieu's cultural sociological work, showing that banking firms secure their position in society by promoting legitimate cultural projects. The grounded theory, a qualitative approach, was applied as a research method. The results of this study show that cultural promotion practices among Italian banks in Switzerland are highly variable. This is reflected particularly in the design of individual projects: long-term versus selective engagements, diversity and scope of projects as well as project financing. The results show that, for those banks included in the study, the conceptual design of cultural promotion is invariably handled by the highest management level and that CEOs, and in some cases chairmen of the board of directors, are very personally engaged in this process. Cultural promotion is thus not delegated to lower-level positions within the company or outsourced to external practitioners. In order to codify the promotion of Italian culture that is practiced by Italian banks, additional interviews were carried out with individuals outside of the banks. These interviews crystallise the fact that the views held by the banks themselves diverge from those held by external parties and that the cultural promotion provided by banks is variably valued. The research also shows that Italian banks consciously use their cultural origins for branding purposes while other foreign banks do so only to a limited degree, as two examples illustrate.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Martinoni, Renato (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Schultheis, Franz (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Organisation und Kultur (DOK)

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


16.02.2015

Erstellungsjahr (yyyy)


2015

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4360

Quelle



PDF-File


dis4360.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 01/12/2015 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]