Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Die Preisgefahr bei Leistungsunmöglichkeit des Unternehmers

Titel (englisch)


The Allocation of Payment-Risk in the Event of Impossibility of Work and Services

Autor/Autorin


Mörtl, Fabian

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


28.04.1984

Geburtsort



Matrikelnummer


03602505

Schlagwörter (GND)


Schweiz; Werkvertrag; Preisgefahr; Leistung (Recht); Unmöglichkeit; Unternehmer

DDC (Dewey Decimal Classification)


Recht - 340

Freie Stichwörter (deutsch)


Zufall

Freie Stichwörter (englisch)


Contract for work and services; impossibility; chance occurrence; risk of payment

Kurzfassung


Die vorliegende St. Galler Dissertation befasst sich mit der Rechtslage in Fällen, in denen einem Werkunternehmer (Art. 363 OR) die Verschaffung des versprochenen Arbeitserfolgs (die Herstellung und Ablieferung des Werks) ganz oder teilweise unmöglich geworden ist, und zwar absolut und dauernd. Nach allgemeiner Regel (Art. 119 Abs. 1 OR) fällt in einem solchen Fall die ursprüngliche Leistungspflicht des Unternehmers dahin. Im Übrigen hängt die Rechtslage wesentlich davon ab, ob die Unmöglichkeit von einer oder beiden Parteien zu vertreten ist oder ob sie auf einem Zufall beruht.

Der letztgenannte Fall, die zufällige Leistungsunmöglichkeit, bildet den zentralen Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Preisgefahr, d.h. der Frage, ob und gegebenenfalls inwieweit der Unternehmer Anspruch auf eine Vergütung hat. Sowohl der Grundsatz, dass der Unternehmer weder Werklohn noch Ersatz einer Auslagen verlangen kann (Art. 119 Abs. 2 OR), als auch die aus Art. 376 Abs. 1, Art. 378 Abs. 1, Art. 379 Abs. 2 OR und einzelnen ungeschriebenen Regeln (Art. 1 Abs. 2 ZGB) hervorgehenden Ausnahmen werden umfassend dargestellt. Doch wird im einleitenden Grundlagenkapitel ebenso die Rechtslage im Allgemeinen abgehandelt und zudem auf die verschuldete Unmöglichkeit eingegangen.

Kurzfassung (englisch)


The dissertation at hand addresses the legal difficulties arising when a contractor's ability to fulfill his contractual duties (the undertaking and delivery of work and services; art. 363 CO) has been rendered entirely or partially impossible, in an absolute and permanent manner. Under such circumstances the contractor's original obligations cease to exist (art. 119 sec. 1 CO). Moreover, the legal consequences are contingent on whether the impossibility is a chance occurrence or one or both parties can be held liable.

The primary focus of this dissertation is the constellation in which the impossibility is a chance occurrence. The general legal principle that a contractor has no right to payment for services or expenditures, as well as the exceptions established in art. 376 sec. 1, art. 378 sec. 1, art. 379 sec. 2 CO and the unwritten rules inferred by art. 1 sec. 2 CC are examined comprehensively in this work. The emphasis, therefore, is laid primarily on the parties' risk of payment. However, the introductory chapter also illustrates the general legal issues arising from a coincidental impossibility. Furthermore, the constellation in which one or both parties are liable for the impossibility is addressed briefly.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Koller, Alfred (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Roberto, Vito (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Rechtswissenschaft (DLS)

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


16.02.2015

Erstellungsjahr (yyyy)


2015

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4361

Quelle


auch: Band 27 der Schriftenreihe «St. Galler Schriften zur Rechtswissenschaft», ISBN 978-3-03751-702-4

PDF-File


dis4361.pdf

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