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Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Regress im Schadensausgleichsrecht unter besonderer Berücksichtigung des Privatversicherers

Titel (englisch)


The right to recours for loss adjustment with consideration of the private insurer

Autor/Autorin


Müller, Alexander

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum



Geburtsort



Matrikelnummer



Schlagwörter (GND)


Schweiz; Privatversicherungsrecht; Regress; Schadensersatz

DDC (Dewey Decimal Classification)


Recht - 340

Freie Stichwörter (deutsch)


Versicherungsvertrag; Haftpflicht; Solidarität; Quotenvorrecht; Selbstbeteiligung; Verjährung; Doppelversicherung; Versicherung; Kaskade; Rückgriff; Kongruenz; Selbstbehalt; Koordination; Revision

Freie Stichwörter (englisch)


Regress; contract of insurance; insurance; liability; cascade; recourse; congruence; solidarity; priority of quota; franchise; statute of limitation; coordination; double in-surance; revision

Kurzfassung


Im ersten Teil werden die Grundlagen des Schadensausgleichsrechts dargelegt. Bei der Erörterung des Haftungssystems wird untersucht, inwieweit die Unterscheidung zwischen der Verschuldens- und der Kausalhaftung noch sinnvoll ist. Das schweizerische Versicherungssystem wird kurz behandelt. Das Rechtsverhältnis zwischen Geschädigten und Schadensausgleichspflichtigen wird vom Prinzip der Anspruchskonkurrenz bzw. der Solidarität bestimmt. Nach der Analyse dieses Grundsatzes wird die Frage einer allfälligen Solidaritätsgrenze diskutiert. Überlegungen zum Rechtsverhältnis Geschädigte - Leistungspflichtige schliessen den ersten Teil ab. Den Inhalt des zweiten Teils bilden die Grundlagen des Regressrechts. Es wird zunächst das Rechtsverhältnis zwischen mehreren Schadensausgleichspflichtigen, also das sog. Regressverhältnis untersucht. Unter dem Titel „Einschränkungen des Regressrechts“ wird das Quotenvorrecht dargestellt unter besonderer Berücksichtigung der sachlichen Kongruenz in der Sachversicherung. Auch die Fragen des fiktiven Quotenvorrechts, der Quotenteilung und des Selbstbehaltes bei der Kaskoversicherung werden besprochen. Besteht eine Unterversicherung, so stellt sich die Frage, ob auch diesfalls das Quotenvorrecht gilt. Als weitere Einschränkung des Regressrechts ist das Haftungs- bzw. Regressprivileg zu nennen. Diese Problematik wird erörtert, bevor abschliessend die Regressmöglichkeit freiwillig erbrachter Leistungen des Schadensversicherers geklärt wird. Im dritten Teil steht der Regress des Privatversicherers im Zentrum. Aufgrund der Wichtigkeit der „Gini/Durlemann-Praxis“, welche vom Bundesgericht entwickelt wurde, nimmt sie in dieser Arbeit eine zentrale Stellung ein. Diese Praxis wird mittels einer methodischen Interpretation geprüft. Unter dem Titel „Besonderheiten des Pri-vatversicherungsrechts“ werden unter anderem die Koordinationsklauseln der Versicherer einer Synopse unterzogen. Ebenso fällt in dieses Kapitel die Problematik der Mehrfach- und Doppelversicherung. Mit der Verjährung und Verrechnung von Regressforderungen wird dieser Teil abgeschlossen. Im Rahmen einer Schlussbetrachtung werden Reformvorschläge gemacht, um eine Möglichkeit der Konsolidierung des Regressrechts des OR und des VVG aufzuzeigen.

Kurzfassung (englisch)



Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Roberto, Vito (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Landolt, Hardy (PD. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Rechtswissenschaft

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


03.04.2006

Erstellungsjahr (yyyy)


2006

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3174

Quelle



PDF-File


dis3174.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 11/15/2006 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]