Metadaten







Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Business unit buy-in on cost-cutting issues

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Domnik, Dominik Battiste

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


19.03.1978

Geburtsort


Kempten im Allgäu, Deutschland

Matrikelnummer



Schlagwörter (GND)


DaimlerChryslier AG; Entscheidungsfindung; Organisationsverhalten; Informationsverhalten; Führungsentscheidung; Kostensenkung; Strategische Geschäftseinheit; Multinationales Unternehmen; Kraftfahrzeugindustrie

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Unternehmenstheorie; Organisatorisches Lernen; Strategisches Management; Strategische Frühaufklärung; Konzernmanagement; Ressourcenallokation; Strategieprozessforschung; Verhaltenswissenschaftliche Theorie der Unternehmung; DaimlerChrysler; Qualitative Forschung; Issue Selling; Aufmerksamkeitsallokation; Lernen in Organisationen; Strategische Geschäftseinheit (SGE); Fallstudie

Freie Stichwörter (englisch)


Issue Selling; Attention Allocation; Strategic Management; Strategy Process; Organisational Learning; Behavioural Theory of the Firm; Qualitative Research; Case Study Research; Strategic Business Unit (SBU)

Kurzfassung


Entscheidungsträger gestalten in Organisationen zum Teil unbewusst ihre Umwelt, indem sie auf bestimmte Themen ihre Aufmerksamkeit legen. Zudem werden Themen aus Kalkül von Dritten platziert, damit diese und nicht andere Themen Aufmerksamkeit und Ressourcen zugesprochen bekommen. Auf diese Weise definiert die Dyade zwischen Themengeber und Themenempfänger zu einem großen Teil das Entscheidungsspektrum in Organisationen.
Die vorliegende Dissertation untersucht die Frage, wie Unternehmenseinheiten auf Kostensenkungsthemen reagieren, die ihnen unter Verwendung einer sozio-politischen Dynamik angepriesen werden. Dies wird dargestellt anhand einer eingebetteten Mehrfachfallstudie am Beispiel eines bedeutenden Unternehmens der Automobilindustrie.
Ausgehend von einer verhaltenswissenschaftlichen Theorie der Unternehmung werden in der vorliegenden Arbeit die maßgeblichen Literaturen zum Phänomen des „Issue-Sellings“, wie der englische Terminus dafür lautet, ausgewertet und mit Hinblick auf den empirischen Teil zu einem Bezugsrahmen verdichtet.
Der wesentliche Beitrag dieser Dissertationsschrift ist konzeptioneller Natur, basiert allerdings auf einem innovativen Forschungsdesign. In einem dynamischen Model werden die Verhaltensweisen von Themengeber und Themenempfänger zusammengeführt und integriert. Im Gegensatz zu bisherigen Studien auf diesem Gebiet wird der Rezipient im vollen Umfang miteinbezogen, wodurch letztlich ein gegenseitiger Lernprozess für beide Akteure der Dyade entsteht. Das Modell ist das Ergebnis des dritten Schrittes der Analyse, welche zunächst den prägenden Einfluss kontextueller Faktoren bespricht. Darauf aufbauend werden in der Analyse einzelner Episoden die Verhaltensweisen der Akteure untersucht. Es lassen sich daraus sowohl bestimmte Fähigkeiten ablesen, die einen erfolgreichen Themengeber ausmachen, als auch Lernmodi ableiten, die die Aufmerksamkeitsverteilung steuern.
Die Ergebnisse der Arbeit werden abschließend vor dem Hintergrund der einschlägigen Literatur bezüglich ihrer theoretischen, empirischen und anwendungsorientierten Implikationen diskutiert.

Kurzfassung (englisch)


Decision makers shape their organisational environment by allocating attention to a certain issue deliberately or unknowingly. In addition, third parties sell issues, which are politically calculated in order to obtain attention and resources for their respective issue and to inhibit others. Thus, the dyad of issue seller and issue target defines organisational decision making to a very large extent.
This dissertation focuses on how business units react to cost-cutting issues, which are sold to them by the use of sociopolitical dynamics. A multiple embedded case study from the automobile industry serves as context for this endeavour.
Starting from a behavioural theory of the firm, the relevant literature on issue selling is analysed and, in preparation for the empirical part, is condensed to a theoretical framework.
The main contribution of this work is conceptional, though it is based on an innovative research design. The resulting dynamic model combines and integrates both the seller’s and the target’s behaviour. Contrasting to existing studies in the field, the issue target is fully taken into consideration. As a consequence, a process of mutual learning emerges in the dyad. The model is the outcome of several steps of analysis, which centre on context and process characteristics of issue selling and attention allocation. Important conclusions are drawn that define selling capabilities on the one side and learning modes, which direct attention allocation, on the other.
Eventually, the results are discussed against the literature with special emphasis on their theoretical, empirical, and application-orientated implications.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Müller-Stewens, Günter (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Steyaert, Chris (Prof. PhD)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


17.09.2007

Erstellungsjahr (yyyy)


2007

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3331

Quelle



PDF-File


dis3331.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 08/07/2008 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]