Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Government Reimagined: The Enabling Role of Government and of a Culture of Happiness in Fostering Happiness of the People

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Oswal, Prasad

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


15.09.1974

Geburtsort



Matrikelnummer


01666486

Schlagwörter (GND)


Regierung; Glück; Kultur; Gesellschaft

DDC (Dewey Decimal Classification)


Sozialwissenschaften - 300

Freie Stichwörter (deutsch)



Freie Stichwörter (englisch)


Government; happiness; culture; governance; good governance; reinvented government; new public management; political philosophy; positive psychology; meditation; mindfulness; psychology; organizational culture

Kurzfassung


Glück oder das subjektive Wohlbefinden ist das "höchste Gut" und der "ultimative Motivator" aller menschlichen Verhalten. Die Forschung zeigt, dass Glück für den Einzelnen und für die Gesellschaft in vielerlei Hinsicht positiv bewertet wird: auf religiöser, spiritueller, psychologischer, politischer und philosophischer Ebene. Glück kann Menschen zusammenbringen, erhöht das soziale Kapital und es sollte als vorrangiges Ziel in der öffentlichen Ordnung verfolgt werden.
Die vorliegende explorative Studie basiert auf umfangreicher Literaturrecherche, Theoriebildung und einer Fallstudie, in der eine neue "Glücksperspektive" vorgeschlagen wird. Eine Perspektive, durch die Regierungen in einer transformierenden neuen Weise für die Menschen und deren Wohlbefinden arbeiten können. Dieser transformative Ansatz kann zu einer erheblichen Glückssteigerung der Gesamtgesellschaft führen. Die „Glücksperspektive“ bezieht die wohlwollende Stimme des Volkes mit ein, berücksichtigt dessen Präferenzen, um anschliessend mit dieser Haltung an die öffentliche Ordnung heranzutreten und zu wirken. Um Glück schaffen zu können, werden drei zu aktivierende Einflussfaktoren vorgeschlagen. Erstens, eine Regierung, die Menschen in den Mittelpunkt stellt, und effizient, effektiv und mitfühlend handelt. Zweitens, eine Regierung, die mit den Menschen zusammenarbeitet, und zu verstehen versucht, was sie glücklich macht und dieses Wissen dazu nutzt, um öffentliche Politik so zu gestalten, um Glück zu fördern – oder anders formuliert, um eine „Glückspolitik“ zu betreiben. Drittens, Menschen, die darauf hinarbeiten, ihr eigenes Glück und das der anderen in einer kooperativen Gemeinschaft und in Zusammenarbeit mit der Regierung zu fördern.
Damit die vorgeschlagenen Faktoren wirksam werden, müsste sich eine „Neue Kultur des Glücks“, in der Glück zelebriert und gefeiert wird, nach und nach etablieren. In dieser Kultur streben die Menschen Werte wie: Freiheit, Empathie, „Empowerment“, Mitgefühl, Gleichheit und Souveränität des Volkes an.
Auf der Grundlage dieser Empfehlungen werden Wege zur praktischen Umsetzung für die Einführung einer „Glücksperspektive“ in Indien - ein Schwellenland, das vor grossen wirtschaftlichen, politischen und sozialen Herausforderungen steht - aufgezeigt.

Kurzfassung (englisch)


Happiness or subjective well-being has been called the “highest good” and the “ultimate motivator” of all human behavior. Research shows us that happiness is good for individuals and for society in many different ways. Happiness is also almost unanimously positively valued across societies, religious and spiritual traditions, psychological approaches, and political and philosophical paths. Happiness can bring people together and increase social capital and deserves to be one of the pre-eminent goals of public policy.
In this exploratory study, based on an extensive review of the literature, theory building, and a case study, we propose a new “happiness perspective” that can bring about a transformative change in the way governments work for the people, and that can lead to a substantial increase in well-being and happiness for the people. The happiness perspective involves government listening to the “reasonable” voice of the people on what will make them happy, and then designing government and public policy in alignment with these preferences. We propose specifically that three “enabling factors” are important in creating happiness. One, is government that is people-centered, efficient and effective, and empathic. Two, government that works collaboratively with people in understanding what will make the people happy, and then uses this knowledge to create public policies that foster happiness – or “happiness policies”. And three, people work towards fostering their own happiness and that of others in a collaborative partnership together with government.
Further we propose that for the “enabling factors” to be effective, a new “culture of happiness” may need to evolve, where happiness is celebrated and sought after as an important goal of public policy, and people accept values such as freedom, empathy, empowerment, compassion, equality, and sovereignty of the people.
Based on these proposals, we look at practical ways in which the happiness perspective can be introduced in India - a country standing at the threshold of major economic and social progress.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Kaufmann, Vincent (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Agrawal, Narendra (Prof. PhD)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Organisation und Kultur (DOK)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


19.09.2016

Erstellungsjahr (yyyy)


2016

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4552

Quelle



PDF-File


dis4552.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 08/17/2016 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]