Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


ja

Titel


Going Private: Factors and the Lifecycle of Companies

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Ehn, Lucia

Unter Mitarbeit von


Gutsche, Robert (Prof. PhD)

Geburtsdatum


05.03.1984

Geburtsort



Matrikelnummer


03604402

Schlagwörter (GND)


Going Private; Ereignisdatenanalyse

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Börsenrückzug

Freie Stichwörter (englisch)


Voluntary Delistings; Corporate Lifecycle

Kurzfassung


Diese Dissertation befasst sich mit zwei Aspekten von freiwilligen Börsenrückzügen: Charakteristika von Unternehmen, welche die Börsennotierung aufgeben sowie dem Einfluss des Lebenszyklusabschnitts auf die Rückzugsentscheidung. Die erste Studie befasst sich mit Theorien zu freiwilligen Börsenrückzügen und präsentiert dieser Dissertation vorangehende empirische Ergebnisse. Der Fokus der zweiten Studie liegt auf der Identifikation von Rückzugskandidaten während der Zeit der Börsennotierung. Diese Studie untersucht die Abweichung zur Kontrollgruppe, welche keinen Börsenrückzug vollzieht und stützt sich dabei auf Fundamental-, Wahrnehmungs- als auch Corporate Governance-Faktoren. Die Resultate zeigen, dass Unternehmen, welche sich von der Börse zurückziehen, von Investoren weniger wahrgenommen wurden sowie über eine weniger ausgeprägte Corporate Governance verfügten. Die Abweichungen zur Kontrollgruppe bestehen bereits im Zeitpunkt des Börsengangs und bleiben über die Zeit der Börsennotierung bis zum Rückzug bestehen. Die Ergebnisse implizieren, dass Investoren, welche einen zukünftigen Börsenrückzug erkennen von abnormalen Renditen profitieren können, wenn ein Rückzug durch ein Aktienrückkaufsprogramm eingeleitet wird. Die dritte Studie analysiert verschiedene Abschnitte des Unternehmenslebenszyklus und deren Wirkung auf ein Börsenrückzugsvorhaben. Um den Lebenszyklus abzubilden und Rückschlüsse auf einen freiwilligen Börsenrückzug ziehen zu können, wird die Höhe der einbehaltenen Gewinne im Verhältnis zum Gesamtvermögen der Unternehmung analysiert. Die Resultate zeigen, dass sich jüngere Unternehmen eher freiwillig von der Börse zurückziehen als ältere Unternehmen. Die Ergebnisse der Dissertation bestätigen Resultate früherer Untersuchungen hinsichtlich der Unternehmenscharakteristika und Fundamentaldaten von Unternehmen, welche freiwillig auf eine weitere Notierung verzichten, und weisen darauf hin, dass ebenso Wahrnehmungsfaktoren sowie der Ausprägung der Corporate Governance eine zentrale Rolle zukommt. Zusätzlich konnte gezeigt werden, dass Unterschiede zwischen Charakteristika von Unternehmen, welche sich von der Börse zurückziehen, und solchen, welche eine Notierung beibehalten, vom Börsengang bis zum Rückzug bestehen bleiben und durch den Lebenszyklusabschnitt beeinflusst werden.

Kurzfassung (englisch)


This dissertation investigates two topics concerning a firm's voluntary delisting from the public stock market: Characteristics of a going private firm and lifecycle effects on the delisting decision. The first study explores theories of voluntary market withdrawal and presents historical empirical evidence accordingly. Additionally, findings on financial implications of going private transactions are presented. The second study identifies going private candidates during their public life, firstly with focus on the information content of post-IPO data, secondly with focus on the period shortly before delisting and finally with focus on the survivability over the public life. This analysis is composed as differences in means analysis, which is applied to voluntary going private firms and staying public firms based on corporate fundamentals, perception and corporate governance factors. The results suggest that firms, which withdraw from the public capital market, have less visibility to investors and show weaker corporate governance. The observed differences to firms, which remain listed persist from the time of the IPO up until delisting, hence over the complete public life. These findings imply that investors who are able to recognize future going private firms may earn excess returns when the firms withdraw by a share buyback program. The third study examines different stages in the corporate lifecycle and its relation to a voluntary delisting. In order to map a firm's lifecycle, retained earnings to total assets are analysed as proxy for corporate lifecycle. The empirical findings imply that firms, which are young and in the growth stage of the corporate lifecycle are more likely to go private exhibiting tendencies to be perceived as an acquisition target. Contrary, older firms, which can depend on internal financing act like a bidder in a concentrating market and therefore remain in the public capital market. Results from the empirical parts confirm earlier theoretical work about firm characteristics and firm perception and add insight on the impact of corporate governance strength. Also, the results provide evidence on the identification of going private candidates by highlighting persistent differences to continuously listed firms from the date of the IPO to the delisting date and point out the importance of lifecycle stages.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Grüner, Andreas (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Spremann, Klaus (Prof. Dr. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Betriebswirtschaftslehre (PMA)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


22.02.2016

Erstellungsjahr (yyyy)


2016

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4454

Quelle



PDF-File


dis4454.pdf

Dokumentverknüpfung


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