Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Quality as the Foundation for Excellence - Insights from the Pharmaceutical Industry

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Mänder, Christian

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


26.01.1988

Geburtsort



Matrikelnummer


12621884

Schlagwörter (GND)


Betriebswirtschaftslehre; Unternehmen; Management

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Pharmaindustrie

Freie Stichwörter (englisch)


Pharmaceutical Industry

Kurzfassung


Die Veränderungen des Produktionsumfeldes in der heutigen Pharmaindustrie stellen für nahezu jedes Unternehmen in dieser Branche eine Herausforderung dar. Das Wachstum der globalen Nachfrage von Medikamenten infolge des demographischen Wandels sowie der steigende Verbrauch aufgrund der besseren medizinischen Versorgung in den Schwellenländern, werden in den nächsten Jahren zu einem steigenden Bedarf an Pharmazeutika führen.
Die Branche kämpft mit einer Vervierfachung von Lieferengpässen und einer wachsenden Zahl von Arzneimittelrückrufen. Steigender regulatorischer Druck und Veränderungen zwingen die Pharmaunternehmen, ein stabiles und qualitätsorientiertes Produktionssystem zu entwickeln. Im immer komplexer werdenden Umfeld der Pharmaindustrie müssen Unternehmen somit einen genauen Blick auf ihre Qualitätsorganisation werfen, um ihre internen Produktionssysteme zu stabilisieren und ihre Flexibilität und Leistungsfähigkeit zu erhöhen. Aufgrund dieser Bedürfnisse fokussiert sich diese Arbeit auf die Untersuchung der Zusammenhänge von Qualität und operativer Exzellenz, um die Vorteile beider wirksam einzusetzen. Operative Exzellenz (OPEX) als Unternehmensleitbild und Philosophie führt zu einer Leistungssteigerung, weniger Verschwendung und einer kontinuierlichen Verbesserung. Qualitätsmanagement Ansätze haben einen positiven Einfluss auf die Qualitäts-, Innovations- und gesamte Unternehmensleistung. Obwohl bekannte Exzellenz Modelle Qualität als Grundelement führen, zeigen Beispiele aus der Praxis, dass in der Pharmaindustrie diese Aspekte oft unabhängig voneinander betrachtet werden. Die Spaltung von Qualität und Exzellenz ist somit kein konzeptionelles Problem, sondern gängige Praxis.
Basierend auf einer umfangreichen Literaturrecherche, einer statistischen Auswertung, einer Benchmarking- und einer qualitative Fallstudienanalyse entwirft die Dissertation ein Beschreibungsmodell. Dieses Modell bildet eine Architektur, die als Grundlage eines Qualitätsmanagementsystems für die Pharmaindustrie dienen kann und verknüpft Qualität mit Exzellenz mit Hilfe des Systemansatzes. Darüber hinaus stellt die vorliegende Arbeit eine wirkungsvolle Qualitätsmetrik vor, die Verbesserungen, Trends und die Leistung von Qualität und deren Auswirkungen auf die gesamte OPEX Performance von pharmazeutischen Produktionsstätten beschreibt.

Kurzfassung (englisch)


The changes in production environment in today’s pharmaceutical industry are a challenge for almost every pharmaceutical company. With the increase in the global demand of drugs through demographic change and the medicine demand of emerging countries, the required quantity of pharmaceuticals will increase significantly in upcoming years. The industry struggles with the dual problem of drug shortages – which have quadrupled in recent years – and an increasing number of drug recalls. In general, regulatory pressure and current regulatory changes are forcing the pharmaceutical industry to develop a stable quality oriented production system. Thus, in the increasingly complex environment of the pharmaceutical industry, companies need to take a closer look at their quality organisation in order to stabilise their internal production system and increase their flexibility and overall performance. Due to this need, the research focuses on the investigation of the interdependencies of quality and excellence to leverage the advantages of both. Operational Excellence (OPEX), as an initiative and lived as a philosophy, leads to a better performance, more efficient use of resources and continuous improvement. Quality management approaches have a positive impact on quality, innovation and the overall performance. Even though well-known excellence models include quality as basic element, the examples from practice show that the pharmaceutical industry discusses these aspects self-sufficiently. The divide of quality and excellence is not a conceptual problem but an industry-made challenge.
Based on an extensive literature review, a statistical evaluation, a benchmarking and a qualitative case study analysis, the thesis designs a descriptive model that builds the basis to structure an internal quality management system for pharmaceutical companies, using a systemic approach combining quality and excellence. In addition, the thesis introduces a powerful quality metric to measure the improvements, trends and performance concerning quality and its impact on the overall OPEX performance of pharmaceutical production sites.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Friedli, Thomas (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Stölzle, Wolfgang (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Betriebswirtschaftslehre (PMA)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


19.09.2016

Erstellungsjahr (yyyy)


2016

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4541

Quelle



PDF-File


dis4541.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 06/20/2016 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]