Metadaten







Promotionsordnung


PromO94

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Lightweight Process Modelling : Methodology, Language, and Tools

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Schnabel, Stephan Florian

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


04.09.1980

Geburtsort


Schorndorf

Matrikelnummer


06611438

Schlagwörter (GND)


Softwarewerkzeug; Individuelle Datenverarbeitung; Prozessanalyse (Prozessmanagement); Semantic Web; Betriebliches Informationssystem; Verwaltung

DDC (Dewey Decimal Classification)


Allgemeines, Informatik, Informationswissenschaft - 000

Freie Stichwörter (deutsch)


Prozessmodellierung; Semantische Web Services

Freie Stichwörter (englisch)


Process Modelling; Semantics; Semantic Web Services; End-User Computing

Kurzfassung


Die gleichzeitige Modellierung und Ausführung von Prozessen erfordert momentan ein hohes Mass an Fach- und IT-Wissen. Existierende Sprachen und Tools sind damit für unerfahrene Fachanwender wenig geeignet. Fachanwender bilden jedoch die Mehrheit an Informationsarbeitern und -entscheidern in Unternehmen. Unerfahrene Fachanwender sind in diesem Zusammenhang aber keine Gelegenheitsanwender, neue oder naive Anwender. Sie haben ein grosses, domänenspezifisches Fachwissen. Und spezifische Bedürfnisse an die IT, jedoch nur beschränktes Wissen und kein Interesse daran, ein IT-Experte zu werden.
Diese Dissertation adressiert das Bedürfnis für eine Prozessmodellierungslösung, die der Fachanwender leichtgewichtig nutzen kann. Der Begriff leichtgewichtig bezieht sich hierbei auf die Nutzerinteraktion und bedeutet leicht zu verstehen in bezug auf eine Modellierungssprache und einfach zu implementieren, einzusetzen und auszuführen in bezug auf Werkzeuge. Um jedoch einen leichtgewichtigen Nutzerzugang zu realisieren, sind komplexe Lösungen im Hintergrund erforderlich.
Das Ziel der Dissertation ist, das Design eines Rahmenwerks für leichtgewichtige Prozessmodellierung (LPM) für Fachanwender zu definieren. Dies umfasst drei Hauptkomponenten. Zum einen ein Rahmenwerk für Designprinzipien, das durch das LPM-Metamodell strukturiert wird. Dieses Rahmenwerk wird für Artefakte definiert, die den Fachanwender bei der Modellierung und Ausführung von Prozessen unterstützen. Die zweite Komponente stellt eine Prozessmodellierungssprache mit definierter Syntax und Semantik dar. Die Sprache enthält zwei Repräsentationsebenen, eine für abstrakte Geschäftsprozesse für die Dokumentation, Kommunikation und den Austausch unter Fachanwendern und die zweite für eine kanonische Darstellung zur Ausführung von Prozessen. Beide Ebenen basieren auf dem LPM-Metamodell. Die dritte Komponente beinhaltet eine technische Architektur und Werkzeuge, die den Fachanwender bei der Modellierung, beim Deployment und bei der Ausführung von Prozessmodellen unterstützen. Dies umfasst prototypische Spezifikationen für Front- und Backend-Werkzeuge, wie einen Prozesseditor und eine Laufzeitumgebung. Zusätzlich wird ein Designprozess definiert, der die Interaktionen der Werkzeuge beschreibt, um abstrakte Prozesse mit Informationen für die Ausführung zu erweitern.
Die Ausarbeitung der LPM und die Beschreibung des Artefakts der Leichtgewichtigen Prozessmodellierungslösung (LPMS) folgt der Design Science als Forschungsmethodik.

Kurzfassung (englisch)


Currently, modelling and executing processes requires a high level of expertise in business and IT rendering existing process modelling languages and tools unsuitable for the non-experienced business user. However, the business users build the majority of information workers and deciders. By non-experienced business users, users are referred to that are 'not casual, novice, or naive', but have got strong domain-specific business skills. Concerning IT, they have computational needs, but limited IT knowledge and no interest in becoming an IT professional.
This thesis addresses the need for a process modelling solution that the business user might use in a lightweight way. In this sense, the term lightweight concerns the user interaction and means easy to understand in the context of the modelling language and easy to deploy, implement, and execute in a tooling context. However, in order to realize a lightweight user access, sophisticated backend solutions are needed.
The objective of this thesis is to define the design of a framework for Lightweight Process Modelling (LPM) targeting the business user. This comprises three major components. Firstly, a design principles framework, structured by the LPM metamodel, for artefacts supporting the business user in modelling and executing processes is defined. The second component is a process modelling language defining syntax and semantics. The language has two representation layers. One for abstract business processes for documentation, communication, and collaboration purposes for business users. The second layer is a canonical representation format for process execution. The two abstraction layers are based on the LPM metamodel. The third component comprises a technical architecture and tools that support the business user in modelling, deploying, and executing the process models. This comprises prototype specifications for both front- and back-end tools, such as a process editor and an execution engine. Furthermore, a design process is built defining the interactions of the tools in order to enhance abstract processes by execution details.
By describing LPM and creating the artefact of a Lightweight Process Modelling Solution (LPMS), this thesis follows the design science research methodology.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Schmid, Beat (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Jung, Reinhard (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


17.09.2012

Erstellungsjahr (yyyy)


2011

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4044

Quelle



PDF-File


dis4044.pdf

Dokumentverknüpfung


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