Metadaten







Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Gestaltung mediengestützter Lernumgebungen tertiärer Weiterbildungsträger

Titel (englisch)


Design of Media-Supported Learning Environments for Higher Education Institutions

Autor/Autorin


Ziltener, Andreas

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


20.12.1968

Geburtsort



Matrikelnummer



Schlagwörter (GND)


St. Gallen : Universität; Kontaktstudium; Masterstudium; E-Learning; Mediendidaktik

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)



Freie Stichwörter (englisch)


E-learning

Kurzfassung


Die vorliegende Arbeit untersucht mit Hilfe einer Fallstudie die Fragestellung, welche Ziele tertiäre Weiterbildungsträger bei der Gestaltung mediengestützter Lernumgebungen anstreben können, welche Erkenntnisse und Erfahrungen sich aufgrund der Kombination traditioneller Gestaltungsmöglichkeiten der Didaktik mit neuen Elementen des e-learning ergeben, welche Faktoren bei der Implementierung zu beachten sind und welcher Nutzen für den Weiterbildungsträger einerseits und die beteiligten Anspruchsgruppen andererseits resultiert. Ein theoriegestütztes Ausgangsmodell mit den Komponenten Lernvoraussetzungen, Lernziele, Weiterbildungsträger, mediengestützte Lernumgebung, Lernergebnisse und Kundennutzen stellt den sachlogischen Bezugsrahmen für die Gestaltung mediengestützter Lernumgebungen dar. Die sechs Komponenten des Modells wurden mit unterschiedlichen Erhebungsinstrumenten empirisch untersucht. Zu diesem Zweck wurde eine Fallstudie durchgeführt. Der Executive Master of European and International Business Law M.B.L.-HSG ist ein Weiterbildungsangebot der Universität St.Gallen. Das Studium wird berufsbegleitend absolviert und ist in allen Belangen international ausgerichtet. Dieses postgraduale Masterstudium wurde für die Fallstudie herangezogen und empirisch untersucht, da digitale Medien seit der ersten Durchführung des Studiums im Jahre 1995 eingesetzt werden. Die Auswertung dieser Fallstudie ergab zusammengefasst folgende Erkenntnisse: Eine lerntheoretisch begründete und darin verankerte Gesamtkonzeption, die sich an Lernzielen orientiert, ist entscheidend für das Erreichen der pädagogischen Ziele. Ein blosses Aneinanderreihen von beliebigen Gestaltungsmöglichkeiten der Didaktik aufgrund bestimmter Nutzenpotenziale digitaler Medien sollte auf Grund von Redundanzen und Ineffizienzen, bzw. der Gefahr einer Verzettelung vermieden werden. Die inhaltliche und methodische Konzeption entscheidet mitunter auch über den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg des Studiums. Die Akzeptanz von e-learning ist so lange gegeben, wie das didaktische Design entsprechende Methoden vorsieht. Stabile und benutzerfreundliche Technologien sind von zentraler Bedeutung, haben aber an sich keinen strategischen Stellenwert. Die Berücksichtigung telekommunikativer Werkzeuge im Rahmen des didaktischen Designs kann das kooperative, prosoziale Verhalten der Studierenden fördern. Dies kann den Zusammenhalt der Praxisgemeinschaft stärken, was wiederum helfen würde, die in der Vision formulierten Ziele zu erreichen und einen Beitrag zur Identitätsfindung des Weiterbildungsträgers zu leisten.

Kurzfassung (englisch)


This dissertation engages in designs of media supported learning environments for higher education institutions and focuses on following research questions: Which objectives should an institution pursue when entering into e-learning environments? What cognitions and experiences will be collected by combining traditional instructional methods with new techniques of e-learning? What factors should be considered by implementing e-learning into existing learning processes? What benefits will result for stakeholders by designing such media supported learning environments? In order to answer above questions, a reference framework with the six components, Learning Preconditions, Learning Goals, Higher Education Institution, Media Supported Learning Environment, Learning Results and Benefit was theoretically formulated. Those components have been empirically examined through a case study research. The Executive Master of European and International Business Law (M.B.L.-HSG), a postgraduate study course of University of St.Gallen has been chosen as the case for the study because digital media are used since its first launch in 1995. Furthermore, it’s a highly interna-tional oriented program, which is accomplished part-time. The following key findings can be outlined: Based on learning theories, a didactic design should be established, that covers all learning needs and goals. A randomly line up or combining different e-learning methods based on different opportunities, wouldn’t satisfy the full demand for learning needs. Contents and methods of study programs are still the major key success factors. E-learning is accepted by students as long as the didactic design requires such methods. As absolutely necessary for any designs of media supported learning environment is a stable and user-friendly technology. Implementing tele-cooperative tools into learning processes can leverage social competences of the students. This helps forming the community of practice, which is essential to achieve the goals of the higher education institution, and it helps all stakeholders to determine their identity.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Euler, Dieter (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Dubs, Rolf (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


03.04.2006

Erstellungsjahr (yyyy)


2005

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3151

Quelle



PDF-File


dis3151.pdf

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letzte Änderung: 11/29/2006 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]