Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Private Equity Investments : Drivers and Performance Implications of Investment Cycles

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Sommer, Claudia

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


13.02.1979

Geburtsort



Matrikelnummer


08617581

Schlagwörter (GND)


Europa; Private Equity; Unternehmenskauf; Risikokapital; Performance (Kapitalanlage); Geschichte 1990-2009

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Buy-outs; Buy outs

Freie Stichwörter (englisch)


Private Equity; Buyouts; Venture Capital; Performance

Kurzfassung


Unter Forschern und Praktikern ist es allgemein bekannt, dass Private-Equity-Investitionen in Wellen auftreten. Der jüngste Zyklus, der im Jahr 2006 seinen Gipfel erreichte und 2008 von einem Zusammenbruch des Private Equity Marktes gefolgt wurde, illustriert dieses Wellenphänomen auf eindrucksvolle Weise. Dennoch hat die Forschung bisher weder ein umfassendes Treibergerüst für die Investitionsaktivität von Private-Equity-Firmen identifiziert noch für die entsprechenden Renditeimplikationen. Diese Dissertation greift die Forschungslücke auf und liefert eine Analyse von Faktoren, die Europäische Private-Equity-Transaktionen beeinflussen, sowie eine Untersuchung der Beziehung von Investitionsaktivität und Rendite.
Mithilfe eines Datensatzes von über 40.000 Transaktionen zwischen 1990 und 2009 und unter Anwendung verschiedener ökonometrischer Ansätze auf die Transaktionenzeitreihen untersucht die Arbeit rivalisierende Theorien und Treiber sowie die Renditeauswirkungen der schwankenden Aktivität von Buyouts und Venture-Capital-Transaktionen in Europa. In Übereinstimmung mit einer neoklassischen Sicht legen die Ergebnisse nahe, dass Private-Equity-Zyklen vorrangig durch ökonomische Fundamentaldaten und Konjunkturzyklusdynamiken auf aggregierter Ebene und Industrieebene getrieben werden. Zusätzlich haben Market-Timing-Theorien, das Schwanken der Informationsasymmetrien im Zeitablauf sowie Agency-Konflikte zwischen GPs und LPs erklärende Bedeutung für die Fluktuationen in der Transaktionsaktivität.
Diese Arbeit zeigt einen negativen Zusammenhang zwischen Transaktionsaktivität und nachfolgender Rendite auf und deutet somit darauf hin, dass Private-Equity-Firmen zu Zeiten hoher Investitionsaktivität überhöhte Prämien zahlen. Dieses Renditemuster ist konsistent mit einer Vorstellung von Private-Equity-Firmen, die in Bieterschlachten Prämien für eine limitierte Anzahl potenzieller Target-Firmen zahlen, sofern ausreichend Fondsliquidität und günstige Refinanzierungsmittel zur Verfügung stehen.
Die Arbeit postuliert, dass Investitionszyklen auch zukünftig auftreten werden, da die Schwankungen aus inhärenten Ungleichgewichten zwischen Deal-Flow und Liquidität resultieren. Dies führt dazu, dass Private-Equity-Märkte fortwährend zwischen einem
Wettbewerb um Transaktionsobjekte und einem Wettbewerb um das entsprechende Kapital schwanken.
Zusätzlich zu ihrem erklärenden Beitrag enthält die Arbeit ein Gerüst zur Entwicklung von Investmentstrategien, die es Private-Equity-Firmen erlauben, sich die Wellen der Private Equity Investitionsaktivität zunutze zu machen.

Kurzfassung (englisch)


Conventional wisdom among scholars and practitioners has it that private equity investment occurs in waves. The most recent cycle, which peaked in 2006 and was followed by the collapse of private equity markets during the financial crisis in 2008, gives a vivid illustration of this wave pattern. However, academia has so far failed to identify either a comprehensive set of drivers of private equity firms' investment activity or the corresponding return implications. This dissertation steps into this research gap by analyzing the factors that influence European private equity transactions and investigating the activity-return relationship.
Using a data set of more than 40,000 deals conducted between 1990 and 2009 and employing several econometric approaches to the time series of transactions, the study investigates competing theories and drivers as well as return implications of the changing levels of deal activity for buyouts and venture capital investments in Europe. The results suggest that, in line with the neoclassical view, private equity cycles are mainly triggered by economic fundamentals and business cycle dynamics on aggregate and industry level. In addition, market timing theory, changing levels of information asymmetries and agency conflicts between GPs and LPs have supplementary explanatory power in explaining the fluctuations in deal activity.
This work establishes a negative relationship between deal activity and subsequent performance suggesting that private equity firms overpay in periods of brisk deal activity. This performance pattern is consistent with private equity firms paying premiums in bidding contests for a limited number of potential target companies in times of ample fund liquidity and cheap credit to finance transactions. The study argues that investment cycles are likely to persist in the future as fluctuations arise from inherent imbalances between deal flow and liquidity. This causes private equity markets to move back and forth between competition for deals and competition for capital.
In addition its the explanatory contribution this study introduces as framework for the development of investment strategies that enable general partners to exploit the wave pattern of private equity investment activity.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Grüner, Andreas (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Spremann, Klaus (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Betriebswirtschaftslehre (PMA)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


17.09.2012

Erstellungsjahr (yyyy)


2012

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4047

Quelle



PDF-File


dis4047.pdf

Dokumentverknüpfung


Link zu diesem Dokument







letzte Änderung: 04/15/2016 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]