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Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


nein

Titel


Markt - Macht - Karriere : Frauen auf dem riskanten Weg in die Spitzenpositionen der Wirtschaft

Titel (englisch)


Market - Power - Business : Women on the venturous way to the top

Autor/Autorin


Lellé, Noëmi

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


30.03.1984

Geburtsort



Matrikelnummer


04452264

Schlagwörter (GND)


Deutsche Schweiz; Weibliche Führungskraft; Multinationales Unternehmen; Habitus; Symbolische Gewalt; Macht; Karriere; Geschlechtliche Arbeitsteilung; Interview

DDC (Dewey Decimal Classification)


Sozialwissenschaften - 300

Freie Stichwörter (deutsch)


Bourdieu, Pierre (1930-2002); Geschlechtersoziologie; Arbeitsmarkt; Geschlechterordnung; Symbolische Ordnung; Männliche Herrschaft; Deutschschweizer Kaderarbeitsmarkt

Freie Stichwörter (englisch)


Gender Order; Symbolic Order; Masculine Domination; Swiss-German Cadre Labour Market

Kurzfassung


Die vorliegende soziologische Forschungsarbeit leistet einen Beitrag zum besseren Verständnis und liefert zugleich einen Erklärungsversuch des Phänomens der Untervertretung von Frauen im Deutschschweizer Kaderarbeitsmarkt. Je höher eine Position ist, desto weniger Frauen sind auszumachen. Wie lässt sich dieses Phänomen – der Mangel an Erfolg, die Frau in den Arbeitsmarkt zu integrieren – erklären? Bourdieus Denkwerkzeuge, insbesondere sein Konzept der männlichen Herrschaft (vgl. Bourdieu 2005) bildet die theoretische Grundlage der Analyse. Das Forschungsinteresse richtet sich dabei auf den weiblichen Habitus. Trotz Untervertretung schaffen es einige Frauen, sich erfolgreich im Kaderarbeitsmarkt zu positionieren. Die Selbstdarstellung und das Selbstmanagement dieser Frauen werden anhand einer Habitusanalyse im Rahmen von Interviews herausgearbeitet. Im Spannungsverhältnis von gesellschaftlicher Geschlechtszuweisung und Selbstzuweisung werden (historische) Selbstverständlichkeiten und implizite Herrschaftsverhältnisse der Geschlechter herausgearbeitet und als symbolische Ordnung präsentiert. Geschlecht wird als eine historisch kontingente Art des Seins definiert und Prozesse der Naturalisierung von Geschlecht und Arbeitsteilung der Produktions- und Reproduktionsarbeit werden aufgedeckt. Dabei geht es immer auch um Machtverhältnisse und gesellschaftliche Normen, die hinterfragt und analysiert werden. Die Verschränkung von gesellschaftlicher Ordnung und Geschlechterordnung wird aufgezeigt. Darüber hinaus wird herausgearbeitet, wie das zweigeschlechtliche Ordnungsprinzip institutionalisiert ist und permanent reziprok reproduziert wird. Diese Ordnung der Gesellschaft wird hier als Geschlechterordnung im Rahmen einer Soziologie des Geschlechts und der Arbeitssoziologie untersucht.

Kurzfassung (englisch)


This sociological study will contribute to a better understanding why women are under-represented in the Swiss-German cadre labour market, and will attempt to provide an explanation of this phenomenon. The higher the position, the fewer women are to be made out. How can the unsuccessful integration of women in the Swiss-German cadre labour market be explained? Bourdieu's thinking tools, especially his concept of masculine domination (cf. Bourdieu 2005) forms the theoretical basis of the analysis. The research interest is directed towards the female habitus. However, some women manage to position themselves successfully in the cadre labour market. These women's self-representation and self-management will be elaborated with a habitus analysis based on interviews. In the tension between social sex/gender-assignment and self-assignment, (historical) unquestioned normalcy and implicit power relations between men and women are being elaborated and presented as symbolic order. Sex/Gender is defined as a historically contingent way of being and processes of naturalisation of sex/gender and the division of labour in the work of production and reproduction will be revealed. It is always based on power relations and social norms, which are questioned and analysed. In addition, the entanglement of social order and gender order will be treated. Furthermore, it will reflect on how the binary construction of gender organisational-principle has been institutionalised and how it is constantly reproduced reciprocally. This social order is examined in terms of gender order in the context of sociology of gender and sociology of work.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Schultheis, Franz (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Eberle, Thomas S. (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Organisation und Kultur (DOK)

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


19.09.2016

Erstellungsjahr (yyyy)


2016

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4539

Quelle



PDF-File


dis4539.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 10/07/2016 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]