Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


ja

Titel


Connecting the Dots : Studies on Boundary-spanning Ambidexterity at the Individual, Project, Firm, and Alliance Level

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Rosenkranz, Nicole A.

Unter Mitarbeit von


Enkel, Ellen (Prof. Dr.); Rosenkopf, Lori (Prof. Dr.); Sydler, Renato (MSc); von Krogh, Georg (Prof. Dr.)

Geburtsdatum


14.01.1982

Geburtsort


Köln

Matrikelnummer


07603947

Schlagwörter (GND)


Organisationale Ambidextrie; Unternehmenskooperation; Open Innovation

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Ambidextrie; Beidhändigkeit; offener Innovationsansatz; Innovationsmanagement; Kollaboration

Freie Stichwörter (englisch)


Ambidexterity; exploitation; exploration; innovation management

Kurzfassung


Märkte wandeln sich - unaufhaltsam. Was führt jedoch dazu, dass manche Firmen scheitern und vom Markt verschwinden während andere den Wandel überleben und florieren? Zu einer der ältesten Fragen in Management hat sich das Konzept von Ambidextrie (die Beidhändigkeit) als strategische Antwort behauptet. Demgemäss müssen Firmen im Spannungsfeld zwischen exploitativen und explorativen Innovationen bestehende Fähigkeiten ausbauen, während sie sich zeitgleich auf zukünftige Bedürfnisse einstellen. Beide Aktivitäten weisen jedoch spezifische Facetten auf, die sich durch unterschiedliche Prozesse, Strukturen und Unternehmenskulturen äussern. Nichtsdestotrotz behält sich die Wissenschaft vor, dass genau diese paradoxe Zusammenführung zweiter so unterschiedlicher Aktivitäten einen Nexus schafft in dem synergetische Mehrwerte geschaffen werden.

Um den Konflikt zu mindern, der Ambidextrie unterliegt, schlägt die Wissenschaft Differenzierungs- und Integrationsmechanismen vor, die besonders unter Einbezug des externen Umfeldes Vorteile schaffen sollen. Während erste Studien auf Basis firmenübergreifender Tätigkeiten Einblicke zu vorliegenden Mechanismen schaffen, verbleiben zwei Schwachpunkte. Zunächst leisten existierende Studien vordergründig Beiträge, die sich auf die Firmenebene beschränken und auf die Differenzierung von exploitativen und explorativen Tätigkeiten fokussieren. Dies erweckt Bedenken, die zugleich die Basis für die Beiträge dieser Dissertation schaffen. Erstens, Ambidextrie ist ein vielschichtiges Phänomen, welches sich durch die gesamte Unternehmung ziehen muss um seinen Mehrwerte zu entfalten. Nur wenn die Mechanismen auf und hindurch alle Unternehmensebenen definiert werden, können fundierte Annahmen über die Auswirkung von Ambidextrie getroffen werden. Zweitens, die Differenzierung beider Aktivitäten alleine ist nicht ausreichend, um synergetische Auswirkungen von Ambidextrie zu bestimmen, da nur unter Einbezug von Integrationsmechanismen der Nexus von Ambidextrie geschaffen wird.

Durch Aufgreifen von vier konkreten Lücken, trägt diese Dissertation zum wachsenden Feld der firmenübergreifenden Ambidextrie bei. Diese Dissertation erweitert das Feld massgeblich durch (1) die Analysen von firmenübergreifender Ambidextrie auf der Individual-, Projekt-, Firmen-, und Allianz-Ebene welche die Offenlegung von Mechanismen auf jeder Unternehmensebene ermöglicht, und erlaubt (2) Wirkungen hindurch multipler Unternehmensebenen zu bestimmen (3), das Zusammenspiel von Differenzierung und Integration offenlegen, und (4) hierdurch erstmals Erkenntnisse zu dynamischen Prozessen generiert, die der Entstehung von Ambidextrie unterliegen. Dies steht im Gegensatz zu existierenden Beiträgen, die statische Momentaufnahmen erforscht haben. Manager, die die Wichtigkeit von firmenübergreifender Ambidextrie erkannt haben, erhalten Richtlinien, die es Ihnen ermöglichen Beziehungen herzustellen, die zu einer langfristigen Innovationsstrategie führen.

Kurzfassung (englisch)


Markets change - relentlessly. Yet, what makes some firms fail and disappear while others survive and prosper? To one of the most enduring questions in management research, ambidexterity has developed into a strategic response, asserting that firms need to engage in innovations that stretch between leveraging existing competencies while simultaneously adjusting to future needs, termed exploitation and exploration. However, both activities comprise markedly different features that surface through the need for distinct processes, structures and organizational cultures. Nonetheless, research has emphasized that particularly this paradox of merging two conflicting activities creates a nexus where potential synergistic benefits are located.

To alleviate the tension, inherent to the paradox of ambidexterity, research suggests joint mechanisms of separating and integrating both activities. In that respect, benefits of integrating the external environment through boundary-spanning have been voiced. While first studies on boundary-spanning ambidexterity provide a valuable basis on the mechanisms in place, two major shortcomings remain. First, most findings remain on the firm level of analysis and concentrate foremost on the separation aspect of exploitation and exploration. This raises several concerns, which provide the basis for the contributions made in this dissertation. First, ambidexterity is a multi-level phenomenon that needs to stretch throughout the entire organization in order to leverage its potential. Only if mechanisms at all levels and across are defined, well founded assumptions on the effects of ambidexterity can be made. Second, separation alone does not suffice to reveal the synergistic effects of ambidexterity, as only under the integration of both activities the ambidexterity paradox originates.

Therefore, this dissertation contributes to the rising field of boundary-spanning ambidexterity by addressing four central gaps in existing research. This dissertation significantly extend the concept of boundary-spanning ambidexterity to (1) the individual, project, firm and alliance level, thereby reflecting mechanisms in place on each hierarchical level, (2) connects effects across multiple levels, (3) reveals critical separation and integration mechanisms and links them back together, and in doing so, (4) provides the first findings on dynamic processes on how ambidexterity evolves as opposed to previous static snapshot analyses. Finally, managers obtain guidelines that unfold the practices of boundary-spanning ambidexterity, which help them to connect the dots that lead to a sustained innovation strategy.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Gomez, Peter (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Enkel, Ellen (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Betriebswirtschaftslehre (PMA)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


20.02.2012

Erstellungsjahr (yyyy)


2011

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3974

Quelle



PDF-File


dis3974.pdf

Dokumentverknüpfung


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