Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


ja

Titel


Productive Pairs and the Power of Provisionality: Experimental Findings on Dyadic Creativity in the Management Context

Titel (englisch)



Autor/Autorin


McGrath, Lawrence

Unter Mitarbeit von



Geburtsdatum


04.02.1980

Geburtsort


Henderson, Neuseeland

Matrikelnummer


12621918

Schlagwörter (GND)


Kreativität

DDC (Dewey Decimal Classification)


Sozialwissenschaften - 300

Freie Stichwörter (deutsch)


Kreativität; Dyaden

Freie Stichwörter (englisch)


Creativity; dyads

Kurzfassung


Die Welt in der wir leben, hat nicht ein Mangel an Problemen – sondern ein Mangel an Ideen. Es ist daher wesentlich, dass die Wissenschaft den Prozess der Ideengenerierung vorantreibt. Diese Sammlung von drei Studien erforscht sozialpsychologische und visuelle Mittel, um die Qualität von Ideenprozessen zu erhöhen. Im Hinblick auf die Sozialpsychologie sind ideenbezogene Aufgaben in Dyaden (Zweiergruppen) der Fokus dieser Studie. Obwohl darin ein hohes Potenzial liegt, gibt es dazu erst relativ wenig Forschung. Die bisherige Forschung zeigt, dass Dyaden gut auf visuelle Mittel reagieren; daher sucht diese Sammlung von Studien die optimale visuelle Unterstützung für Ideenfindung in Dyaden – und zwar auf einer grundlegenden Ebene. Diese Sammlung von drei Studien untersucht die Grundlagen von Visualisierungen in Dyaden. Die visuellen Aspekte dieser Studie setzen sich aus zwei Laborexperimenten zusammen. Diese fokussieren auf soziale Effekte, welche unterschiedliche Grade der wahrgenommenen Vollständigkeit (perceived finishedness) von Linien haben, welche in der Interaktion von Dyaden verwendet werden. In einer Pilotstudie mit aktiven Managern zeigte sich, dass eine als tief wahrgenommene Vollständigkeit von visuellen Repräsentationen als ein effektives kognitives Antifreeze dient, das die kognitive Persistenz innerhalb des rein explorativen visuellen Raums erhöht. In einem folgenden Laborexperiment mit aktiven Managern zeigte sich, dass Linien, die als wenig vollständig wahrgenommen werden – wie sie beim Skizzieren verwendet werden – einladend wirken, um gemeinsam Ideen zu entwickeln und daher Originalität fördern. Die visuelle Dimension einer als tief wahrgenommenen Vollständigkeit kann folglich genutzt werden, um beide Pfade – kognitive Flexibilität und Persistenz - der kreativen Ideenbildung in Dyaden zu erhöhen. Prozessbezogen sind diese Bedingungen die ideale Vorbereitung für den damit verbundenen sozialpsychologischen Aspekt – die Kombination von Dyaden. Eine dritte Mixed-Method Studie mit Einbezug eines Laborexperiments mit aktiven Managern zeigte, dass, wenn aus zwei Dyaden eine Vierergruppe gebildet wird, die Personen weniger Befürchtungen haben, aufgrund ihrer Aussagen beurteilt zu werden, als wenn eine Vierergruppe aus vier Einzelpersonen direkt gebildet wird. Diese Angst vor Beurteilung ist ein häufiges Hindernis für den Ideenfindungsprozess. Diese chronologisch aufgeführte Sammlung von drei Studien folgert, dass Dyaden-Kombinationen und eine als niedrig wahrgenommene Vollständigkeit von Linien effektive Mittel sind, um den Ideenfindungsprozess zu erhöhen. Zudem ergeben sich aus diesen drei Studien theoretische Implikationen für die Sozialpsychologie, Ideenfindung und Visualisierung. Der bedeutendste Aspekt dieser theoretischen Auswirkungen ist die Erkenntnis, dass unterschiedliche Arten von visuellen Linien unsere Ideenverläufe beeinflussen. In visuell unterstützten Ideenfindungsaufgaben in Dyaden, in denen wir uns hin und wieder befinden, ist die Art der sozialen Interaktion abhängig von der Art der Linien, auf denen unsere Diskussion beruht.

Kurzfassung (englisch)


The world in which we live is not short of problems - it is short of ideas. It is thus imperative that science advance the process by which we generate ideas. This set of three studies investigates social psychological and visual means by which to raise the quality of ideation processes. In terms of social psychology, ideation task dyads, or groups of two are a major focus of this study. Although they show high potential, dyads have received relatively little research attention. Existing research shows that dyads respond well to visual support; therefore this set of studies seeks the optimal visual support for ideation in dyads - at a foundational level. This set of three studies examines the fundaments making up visualisations in ideation task dyads. The visual aspect of this study uses two laboratory experiments to focus upon the social effect with differing levels of perceived finishedness (PF) in the lines dyads base their interaction upon has. A pilot study on active managers found that low perceived finishedness visual representations function as an effective cognitive antifreeze that raises cognitive persistence – within a purely explorative visual space. In a subsequent laboratory experiment on active managers using an explorative visual space, low perceived finishedness lines - such as those used in sketching - are found to invite the co-construction of ideas and thus raise originality. The visual dimension of low perceived finishedness can thus be used to raise both paths to creative ideation in dyads - cognitive flexibility and persistence. Processually, these conditions are the ideal preparation for the social psychological aspect examined herein – dyad combination. A third mixed methods study incorporating a laboratory experiment on active managers found that when a four person group is made by fusing two dyads, individuals experience lower fear of being judged upon what they say than when four individuals form a group. Such fear of evaluation is a persistent burden upon ideation processes. This chronologically-presented set of three studies concludes that dyad combination and low perceived finishedness lines are effective means by which to enhance the quality ideation processes. Moreover, the course of these three studies finds theoretical implications for social psychology, ideation and visualisation. The chief driver of these theoretical ramifications is the finding that visual line types influence our lines of thought. In the visually-supported task ideation dyads, to which we all belong at one time or another, the nature of our social interaction is dependent upon the type of line our discussion is based around.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Eppler, Martin J. (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Bresciani, Sabrina (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Organisation und Kultur (DOK)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


19.09.2016

Erstellungsjahr (yyyy)


2016

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4545

Quelle



PDF-File


dis4545.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 08/16/2016 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]