Metadaten







Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Frauenerwerbstätigkeit und Arbeitsmarktsegmentation - Empirische Befunde in der Schweiz

Titel (englisch)


Women employment and labor market segmentation - Empirical results from Switzerland

Autor/Autorin


Oberholzer Michel, Karin

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


11.6.1963

Geburtsort


Zürich

Matrikelnummer



Schlagwörter (GND)


Schweiz; Arbeitsmarktsegmentierung; Frauenarbeit;

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Empirie

Freie Stichwörter (englisch)


Labor market segmentation; Women employment; Switzerland

Kurzfassung


Trotz rechtlicher Gleichstellung bestehen für die Frauen im schweizerischen Arbeitsmarkt noch diver-se Benachteiligungen. Als besonders auffällig erweist sich in dieser Hinsicht das Lohngefüge und die geringe weibliche Präsenz in den obersten Etagen von Wirtschaft, Verwaltung, Lehre und Forschung. Das hartnäckige Andauern der horizontalen und vertikalen Segregation und die damit zusammen-hängenden Lohndifferenzen zwischen Frau und Mann benötigen daher eine genauere Erklärung. Inwiefern sind Frauen benachteiligt und inwiefern unterscheiden sich ihre Ausgangposition und ihre Chancen auf eine Gleichstellung im Arbeitsmarkt von denjenigen der Männer? Zwei empirisch-quantitative Untersuchungen, eine repräsentativ für den Schweizer Arbeitsmarkt und eine innerhalb eines bedeutenden Dienstleistungsunternehmens, bestätigen das Vorhandensein von Segmenten im Arbeitsmarkt und identifizieren einzelnen Segmente. Knapp 80% der Frauen befinden sich in einer schlechten bis durchschnittlichen Berufssituation mit nur geringen Aussichten auf eine Besserstellung in der Zukunft. Nur gerade 12% der Frauen dürfen sich zum primären Segment zählen und geniessen zahlreiche Privilegien. Da sich gemäss den Segmentationstheorien die Situation der Frauen und auch anderer unterprivile-gierter Arbeitskräfte nicht ohne Eingriffe ändern wird, ist in dieser Hinsicht – jedenfalls nicht auf freiwilliger Basis – keine grosse Veränderung zu erwarten. Die empirischen Untersuchungen unter-mauern die These, dass für die Änderung der Situation der Frauen im Arbeitsmarkt nur zwei Wege gegangen werden können. Entweder wird die Situation der Frauen innerhalb bestehender Segmente verbessert. Oder die Eintrittsbarrieren für Frauen in einzelne Segmente werden gezielt reduziert.

Kurzfassung (englisch)


Despite equality under public law, women are still discriminated against in the Swiss labor market. Especially, there are significant differences in salaries. Furthermore, women are underrepresented in top positions in business, administration, education, and research. The persistent horizontal and verti-cal segregation between male and female employees deserves a thorough analysis – how are women discriminated? How are their starting positions different? What are their changes for equal opportu-nity in the labor market? Two quantitative empirical studies confirm the existence of labor market segments and identify the segments. While the first study is representing the Swiss work force in general, the second study fo-cuses on a large Swiss service company. Both studies indicate that about 80% of female workers be-long to less attractive segments with lower career perspectives, and only 12% belong to the primary segment that enjoys multiple benefits and privileges. According to segregation theory, gender and other forms of discrimination will not change signifi-cantly on a voluntary basis but only with administrative intervention. Empirical evidence suggests only two paths for equal opportunity. Either the situation of women within the existing segments will be improved, or entry barriers to more attractive segments will be specifically lowered for female em-ployees.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Schmid, Hans (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Maas, Peter (Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


03.04.2006

Erstellungsjahr (yyyy)


2004

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


2851

Quelle


Wird veröffentlicht im Haupt Verlag, Bern

PDF-File


dis2851.pdf

Dokumentverknüpfung


Link zu diesem Dokument







letzte Änderung: 11/15/2006 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]