Metadaten







Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Informationsschnittstellen zwischen Anbietern und Nachfragern im elektronischen Handel - Anforderungen und Gestaltungsoptionen in den Phasen der Wissens- und Absichtsbildung

Titel (englisch)


Buyer/Supplier Interfaces in Electronic Commerce-Requirements, Design and Business Models for Services supporting the Phases of Knowledge Acquisition and Intent Expression in Electronic Market Transactions

Autor/Autorin


Lincke, David-Michael

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


25.01.1973

Geburtsort


Salzburg, Österreich

Matrikelnummer



Schlagwörter (GND)


Benutzeroberfläche; Produktdatenbank; Electronic Commerce; Produktinformation

DDC (Dewey Decimal Classification)


Wirtschaft - 330

Freie Stichwörter (deutsch)


Transaktion; Asymmetrische Information; Wissensrepräsentation; Formale Semantik; Intermediäre Institution
Informationsvermittlung; semantische Heterogenität; Intermediation; Marktmodelle; Geschäftsmodelle

Freie Stichwörter (englisch)


Information brokerage; semantic heterogenity; intermediation; market models; business models

Kurzfassung


Der Prozeß des Leistungsaustauschs zwischen Anbietern und Nachfragern im elektronischen Handel läßt sich in einzelne Phasen untergliedern. In der Literatur finden sich verschiedene Ansätze, die deren zeitlichen Ablauf über Modelle des Customer Buying Cycle erklären. Prinzipiell lassen sich all diese Modelle in die vier Phasen der Markttransaktion überführen: Die Phasen der Wissens- und Absichtsbildung, die Vereinbarungs- und die Abwicklungsphase.
Der Fokus der Dissertation liegt auf den ersten beiden Phasen. In ihnen steht der Informationsaustausch zwischen Transaktionspartnern im Mittelpunkt. Hierbei können zwei Kategorien von Informationen unterschieden werden: Produkte und Dienstleistungen, die angeboten werden, und Informationen über die Marktteilnehmer selbst (z.B. Kundenprofile zur Personalisierung von Angeboten oder Ratinginformationen zur Vertrauenswürdigkeit von Anbietern).
Elektronische Marktplätze haben das Potential, die Kosten von Nachfragern bei der Evaluation und Suche nach geeigneten Produkten und Dienstleistungen drastisch zu senken. Mangelhafte Interoperabilität der Informationsschnittstellen der Transaktionspartner sowie das Festhalten an traditionellen Geschäftsmodellen und institutionellen Arrangements für die Koordination des wirtschaftlichen Leistungsaustauschs läßt dieses Potential heute jedoch noch zum größten Teil brachliegen.
Die Dissertation untersucht zunächst grundlegende informationstheoretische und ökonomische Konzepte und erarbeitet die wesentlichen ökonomischen Bestimmungsfaktoren für die institutionelle Ausgestaltung von Anbieter-/Nachfragerbeziehungen mit Fokus auf die Rolle von Intermediären. Darauf erfolgt eine nähere Betrachtung von Plattformen zur Unterstützung der Wissens- und Absichtsbildung elektronischer Markttransaktionen aus der Warte der Transaktions- und Infrastrukturebene. Der Schwerpunkt liegt auf Konzepten der semantischen Informationsrepräsentation und -integration und der Entwicklung des Konzepts des virtuellen elektronischen Produktkatalogs. Im dritten Teil der Dissertation verlagert sich der Betrachtungswinkel auf die Prozeß- und Geschäftsmodellebene. Es wird ein Modell für Intermediärsmarktplätze konzipiert, auf dessen Basis eine Reihe generischer Geschäftsmodelltypen für den Betrieb von Katalogintermediärsdiensten abgeleitet werden. Die gewonnenen Erkenntnisse werden anhand von Fallstudien verdeutlicht und verifiziert.

Kurzfassung (englisch)



Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Schmid, Beat (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Boutellier, Roman (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Wirtschaftswissenschaften

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


02.04.2002

Erstellungsjahr (yyyy)


2001

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


2634

Quelle



PDF-File


dis2634.pdf

Dokumentverknüpfung


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