Metadaten







Promotionsordnung


PromO07

Kumulative Dissertation


ja

Titel


Essays on the Regulation and Taxation of Banks

Titel (englisch)



Autor/Autorin


Kogler, Michael

Unter Mitarbeit von


Gruber, Alexander (Dr.)

Geburtsdatum


07.02.1988

Geburtsort



Matrikelnummer


07602436

Schlagwörter (GND)


Bank; Regulierung; Steuer; Öffentliche Schulden

DDC (Dewey Decimal Classification)


Sozialwissenschaften - 300

Freie Stichwörter (deutsch)


Banken; Bankenregulierung; Besteuerung von Banken; Steuerinzidenz; Staatsverschuldung

Freie Stichwörter (englisch)


Regulation of Banks; Taxation of Banks; Tax Incidence; Public Debt

Kurzfassung


Diese Dissertation besteht aus vier Aufsätzen zur Regulierung und Besteuerung von Banken sowie zur Verflechtung von Bankrisiken und Staatsschulden. Die jüngste Finanzkrise und die andauernden Schuldenkrisen in der Eurozone machen dieses Themengebiet besonders aktuell und führen derzeit zu zahlreichen Reformen des Bankensektors. Das erste Kapitel der Dissertation untersucht die neu eingeführte Bankensteuer. Sie wird auf Verbindlichkeiten erhoben und zielt als Pigousteuer auf die Internalisierung der (fiskalischen) Kosten von Bankenkrisen ab. Im Zentrum der Analyse steht die Steuerinzidenz: Theorie und Evidenz legen nahe, dass diese Steuer den Kredit- und Einlagezins sowie die Zinsmarge erhöht, sodass ein Teil der Steuerlast auf die Schuldner überwälzt wird wogegen Sparer von höheren Zinsen profitieren, da ihre Einlagen nicht der Steuer unterliegen. Im Durchschnitt sind die Effekte moderat, in konzentrierten Märkten aber stark und ökonomisch signifikant. Das zweite Kapitel untersucht das Risk Shifting von Banken und identifiziert eine pekuniäre Externalität, welche makroprudenzielle Regulierung erfordert. Diese Externalität führt selbst dann zu einer ineffizienten Marktallokation, wenn der Einlagezins das Insolvenzrisiko der Bank korrekt widerspiegelt. Optimale Regulierung erhöht die Zinsmarge und stärkt so den Anreiz für eine vorsichtige Kreditvergabe führt aber auch zu Umverteilung von Sparern zu Banken und Unternehmen. Das dritte Kapitel untersucht die Prozyklizität der Eigenkapitalvorschriften von Banken. Die Analyse zeigt deren optimale Anpassung an adverse Schocks, sodass die Finanzstabilität gesichert und die Investitionstätigkeit der Realwirtschaft nicht behindert wird. Schliesslich wird im vierten Kapitel ein Modell der Verflechtung von Bankrisiken und Staatsschulden entwickelt. Es beschreibt die gegenseitige Ansteckung von Banken und Staat, wobei das Risiko von ersteren ausgeht. Zwei Ansteckungsmechanismen sind zentral: Einlagensicherung und Steuereinnahmen. Zudem wird gezeigt, inwieweit die Einlagensicherung das Risiko für den Staat senken und die Gesamtwohlfahrt erhöhen kann.

Kurzfassung (englisch)


This dissertation combines four essays on the regulation and taxation of banks as well as on the bank-sovereign nexus. The recent financial crisis and the ongoing sovereign debt crises in the Euro area have put these topics on top of the agenda and have led to several reforms of the banking sector. The first chapter analyzes a newly introduced tax on banks, the bank levy. It is imposed on bank liabilities and its aim as a Pigovian tax is the internalization of the (fiscal) cost of banking crises. This chapter focuses on the tax incidence: Theory and the evidence from EU banks lead to the conclusion that the levy increases the interest rates on loans and deposits and the net interest margin such that banks pass part of the burden onto borrowers while depositors benefit from higher interest rates as deposits are exempt. While moderate on average, the pass-through is particularly strong and economically relevant in concentrated banking sectors. The second chapter studies risk shifting of banks and identifies a pecuniary externality, which provides a new rationale for macroprudential regulation. In particular, the externality leads to a constrained-inefficient market outcome even if deposits are correctly priced and the cost of bank failure are internalized. Interestingly, optimal regulation increases banks' profit margins in order to induce more prudent lending and is thus associated with redistribution from savers to banks and corporate firms. The third chapter analyzes the procyclicality of capital requirements that are a key concern in the context of regulatory reform. It provides new insights about how capital requirements should optimally adjust to adverse shocks as to promote financial stability and to fund profitable investments. Finally, the fourth chapter develops a model of the bank-sovereign nexus that captures the spillovers and feedback loops of risk originated in the banking sector. The analysis reveals two main channels that link sovereign to bank risk: deposit insurance and taxation. Eventually, we also explore how the provision of deposit insurance affects sovereign risk and welfare.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Keuschnigg, Christian (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Lóránth, Gyöngyi (Prof. PhD)

Erweitertes Diss. Komitee


Föllmi, Reto (Prof. Dr.)

Fachgebiet


Economics and Finance (PEF)

Sprache


ENG

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


19.09.2016

Erstellungsjahr (yyyy)


2016

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


4574

Quelle



PDF-File


dis4574.pdf

Dokumentverknüpfung


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letzte Änderung: 08/15/2016 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]