Metadaten







Promotionsordnung



Kumulative Dissertation



Titel


Rechtsschutz für Kunstschaffende im schweizerischen und internationalen Urheberrecht

Titel (englisch)


The artist's legal protection in Swiss and international author's right

Autor/Autorin


Csoport, Daniel

2. Autor/Autorin



Geburtsdatum


17.12.1977

Geburtsort


Richterswil, Zürich

Matrikelnummer



Schlagwörter (SWD)


Schweiz; Künstler; Rechtsschutz; Urheberrecht; Internationales Urheberrecht

DDC (Dewey Decimal Classification)


Recht - 340

Freie Stichwörter (deutsch)


URG; IPRG; LugÜ; RBÜ; TRIPS; NYÜ; Schweiz : Urheberrechtsgesetz; Urheberrechtsreform; Urheberrechtsübertragung; Europäische Union : Richtlinie über das Folgerecht des Urhebers des Originals eines Kunstwerks; Urheberpersönlichkeitsrecht; Einstweiliger Rechtsschutz; Urheberrechtsvertrag; Verwertungsgesellschaft; Schweiz : IPR-Gesetz; Lugano-Übereinkommen; Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst; Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte an geistigem Eigentum; New Yorker Übereinkommen

Freie Stichwörter (englisch)


Swiss Author's Right Act; Switzerland's Code on Private International Law (CPIL); Lugano Convention; Berne Convention; TRIPS Agreement; New York Arbitration Convention

Kurzfassung


Der Rechtsschutz für Kunstsschaffende im internationalen Urheberrecht unterscheidet sich in den nationalen Regelungen sowie Anknüpfungen, obschon zahlreiche internationale Vereinbarungen, wie die Berner Übereinkunft, das Welturheberrechts-, das Rom- oder das TRIPS-Abkommen existieren. Nach schweizerischem URG sind urheberrechtliche Werke, unabhängig von ihrem Wert oder Zweck, geistige Schöpfungen der Literatur und Kunst, die individuellen Charakter haben. Traditionellerweise wendet jeder Staat nur sein eigenes Immaterialgüterrecht an (Territorialitätsprinzip), und daher sind die im schweizerischen IPRG formulierten Regeln insofern Neuland und Gegenstand kontroverser Auslegungen, da die Anknüpfung im Bereich des Immaterialgüter- und Vertragsstatuts umstritten ist. Nach dem sog. Schutzlandprinzip ordnet im Prozess die Partei die Immaterialgüter einer bestimmten Gesetzgebung zu, indem sie sich auf deren Schutz beruft. Fraglich ist, ob mit der Aufnahme einer speziellen Regelung des Immaterialgüterrechts in der IPR-Kodifikation eine vermehrt kollisionsrechtsähnliche Lösung angestrebt oder zumindest eine solche Entwicklung offengelassen werden sollte. Dies würde zu vermehrter Anwendung ausländischen Rechts führen, was von einem Teil der Lehre aus einer überstaatlichen Optik heraus befürwortet wird.
Diese Arbeit gliedert sich in vier Hauptbereiche. Nach der Einleitung (1. Teil) folgen im 2. Teil Ausführungen zum Rechtsschutz für Kunstschaffende im materiellen Recht. In diesem Teil werden die Grundlagen erarbeitet, welche die Ausgangsbasis zur nachfolgenden Untersuchung bilden. Im 3. Teil soll auf den Rechtsschutz für Kunstschaffende im internationalen Privat- und Zivilprozessrecht eingegangen sowie eine Antwort darauf gefunden werden, inwiefern für Streitsachen auf urheberrechtlichem Gebiet, insbesondere für Ansprüche aus dem Folgerecht und Urheberpersönlichkeitsrechten, eine Zuständigkeit in der Schweiz besteht, bzw. ob Gerichtsstands- und Schiedsvereinbarungen zulässig sind. Schliesslich soll anhand des anwendbaren Rechts untersucht werden, welche Fragen und Probleme sich beim Rechtsschutz stellen können, und wie sie optimal gelöst werden könnten. Diesbezüglich soll auch auf die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Entscheidungen eingegangen werden. Den Abschluss bildet der 4. Teil mit der Gegenüberstellung der Ergebnisse und dem Ausblick.

Kurzfassung (englisch)


The artist’s legal protection in the field of international author’s right still differs from country to country because of various national legislations and connecting factors under the conflict of laws rules, although there are many international treaties, like the Berne Convention, the Universal Copyright Convention, the Rome and TRIPS Agreement. As to the Swiss Author’s Right Act, it gives the owner the exclusive right to protect his imaginary and substantial interests in his artistically creative work. Traditionally, each national jurisdiction applies his own intellectual property rights (territoriality principle), and therefore, the rules in Switzerland’s CPIL are new territory and controversial because the connecting factors under the conflict of laws rules for intellectual property rights and contracts are debated. According to the so called lex loci protectionis one party chooses a legislation during the civil procedure for his intellectual property rights. It remains debated whether a true conflict of laws rule should be implemented trough this specific rulings for intellectual property rights. This would lead to increasing foreign applicable laws, which a part of the doctrine proposes from a transnational point of view.
This thesis is divided into four parts. After an introduction (first part), the artist's legal protection in Swiss law is presented in the second part. In this part, the fundamentals for the following analysis are worked out. The third part presents the artist's legal protection in Switzerland’s Federal Code on Private International Law (CPIL) and according to the Lugano Convention. The question whether there is direct Swiss jurisdictional competency of an infringement action or an action concerning the validity of a claim shall also be treated. Especially illustrative is this for the "droit de suite" and the moral rights. Moreover, the thesis analyzes which questions arise through the applicable law and whether they are reasonably solved. Foreign decisions concerning author’s rights and arbitral awards are also treated in this chapter. The fourth part concludes with a presentation of the results and a perspective.

Universität


Universität St.Gallen

Referent/Referentin


Schwander, Ivo (Prof. Dr.)

Korreferent/Korreferentin


Müller-Chen, Markus (Prof. Dr.)

Erweitertes Diss. Komitee



Fachgebiet


Rechtswissenschaft

Sprache


GER

Promotionstermin (dd.mm.yyyy)


15.09.2008

Erstellungsjahr (yyyy)


2008

Dokumentart


Dissertation

Format


PDF

Dissertationsnummer


3498

Quelle



PDF-File


dis3498.pdf

Dokumentverknüpfung


Link zu diesem Dokument







letzte Änderung: 01/30/2009 - Allgemeine rechtliche Informationen - Datenschutz [ Nach oben ]